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KRÄFTIGER
INVESTITIONSSCHUB:
4,3
Milliarden für den öffentlichen Verkehr
Mit einem kräftigen
Investitionsschub will die Stadt Wien dafür sorgen, dass der Trend
zu U-Bahn, Straßenbahn und Autobus auch weiterhin anhält. Die
Stadt Wien investiert daher heuer 4,3 Milliarden Schilling in Verbesserungen
und Modernisierungen bei den Wiener Linien.
Komfort, Pünktlichkeit
und Sicherheit unter diesem Motto stehen die Verbesserungen, die
in den letzten Jahren bei den Wiener Linien vorgenommen wurden. Der Erfolg
gibt dem Unternehmen Recht. Trotz des parallel stattfindenden Autobooms
können die Wiener Linien im Gegensatz zu den Verkehrsunternehmen
in vielen anderen Städten laufend Fahrgastzuwächse verzeichnen.
Mehr als 700 Millionen Fahrgäste bedeuten einen Marktanteil von 32
Prozent an allen Wegen in Wien. Damit stehen die Wiener Linien im Spitzenfeld
der städtischen Verkehrsunternehmen Europas.
602
Millionen für neue Niederflurstraßenbahnen
Die Niederflurstraßenbahn
(ULF) entspricht voll dem Trend zu mehr Komfort und bequemerem Einsteigen.
Um dieses Service bieten zu können, werden heuer Niederflurstraßenbahnen
um 602 Millionen Schilling angeschafft. 40 ULFs sind derzeit bereits im
täglichen Linienbetrieb auf den Linien 6, 65 und 67 unterwegs. Weitere
20 Fahrzeuge kommen dieses Jahr dazu.
Nach der Remise Favoriten, die bereits ULF-tauglich ist, werden
auch die Remisen Ottakring und Floridsdorf adaptiert. Damit wird auch
der Einsatz des ULF auf Linien, die in diesen Remisen stationiert sind,
möglich sein.

Alle
10 Tage ein neuer Niederflurbus
Von den 503 Autobussen
der Wiener Linien sind bereits 253 also mehr als 50 Prozent
in Niederflurbauweise ausgeführt. Dieses Jahr werden weitere 193,4
Millionen Schilling für die Anschaffung von 25 Niederflurgelenkbussen
und neun Niederflurnormalbussen bereit gestellt.
Pünktlichkeit
und regelmäßige Intervalle
In den weiteren Ausbau des rechnergesteuerten Leitsystems (RBL) für
die Straßenbahnen und Autobusse der Wiener Linien werden dieses
Jahr weitere 60 Millionen Schilling investiert. Damit soll die Regelmäßigkeit
der Intervalle und die Pünktlichkeit von Straßenbahnen und
Bussen gesteuert werden.
Fünf Linien (7A, 18, 31, 67 und 67A) sind derzeit bereits ins System
integriert. Weitere Linien wie 6, 26, 33, 46 und 48A folgen
im Jahr 2000. Auch die NightLine wird Mitte des Jahres 2000 über
das RBL gesteuert.

U-Bahn-Bau:
2,4 Milliarden
Im Jahr 2000 wird
mit Hochdruck an der Fertigstellung der Verlängerung der U3 von Erdberg
nach Simmering gearbeitet. Das letzte Teilstück umfasst vier neue
Stationen und wird am 2. Dezember 2000 eröffnet. Dafür wurden
für das Jahr 2000 963,7 Millionen Schilling veranschlagt.
Für die geplante Verlängerung der U2 nach Aspern im Rahmen der
3. Ausbauphase muss die alte U2-Strecke neu adaptiert werden. Dafür
sind 438,7 Millionen Schilling im Investplan 2000 vorgesehen.
U6-Intervalle
werden dichter
Um die Intervalle
auf der Linie U6 weiter verdichten und voraussichtlich ab September
2000 außerhalb der Hauptverkehrszeit mit jedem Zug bis Siebenhirten
durchfahren zu können, müssen um insgesamt 287 Millionen Schilling
zusätzlich zehn neue U-Bahn-Niederflurwagen der Type T
angeschafft werden (Jahresanteil 2000: 54,9 Millionen Schilling).

Lifteinbauten:
150 Millionen
Um allen Fahrgästen
ein leichtes und sicheres Erreichen der Bahnsteige zu ermöglichen,
sind Aufzugseinbauten in jenen U-Bahn-Stationen, die noch über keinen
Lift verfügen, daher ein besonderes Anliegen der Wiener Linien.
Dieses Jahr sind 148,8 Millionen Schilling für Lifteinbauten in Stationen
der U1, U2 und U4 vorgesehen.
Um den einwandfreien und sicheren Betrieb der bestehenden Rolltreppen
zu gewährleisten, werden für Generalsanierungen im Jahr 2000
ca. 36 Millionen Schilling aufgewendet.
Betriebskostenzuschuss
2000 rund 3,8 Milliarden Schilling
Weitere 3,8 Milliarden
Schilling sind im Budget der Stadt Wien über die Investitionen
von 4,3 Milliarden Schilling hinaus für die Wiener Linien
als Betriebskostenzuschuss für das Jahr 2000 vorgesehen.
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