Nr. 142/2000

VIELE VERSPRECHUNGEN – UND WAS DAHINTER STECKT:
Alles dreht sich um den Preis
Hand aufs Herz: Wenn Sie jemand fragt, ob Sie für niedrigere Strompreise sind, dann werden Sie doch zweifellos mit „Ja“ antworten. Und was antworten Sie, wenn man Sie nach ihren monatlichen Stromkosten fragt?

Der Strompreis steht seit einiger Zeit im Zentrum öffentlicher Diskussionen und vor allem auch zahlreicher Versprechungen. Zwar hat die schrittweise Marktöffnung die Haushalte noch nicht erreicht und die derzeit geltende Gesetzeslage sieht das bislang auch nicht vor, es sind auch die technischen Voraussetzungen dafür noch nicht gegeben, aber dennoch drängt eine Reihe von Anbietern – vorwiegend aus Deutschland und Frankreich – bereits jetzt auf den österreichischen Markt.

Worum es wirklich geht
Man kann leicht erkennen, dass im Zusammenhang mit dem Energiemarkt derzeit viel versprochen wird, was nicht eingehalten werden kann.

Wenn etwa bislang in Österreich völlig unbekannte Stromanbieter bereits Haushaltskunden dazu aufrufen, Bestellkupons für „billigeren Strom“ einzusenden, obwohl sie an Haushalte derzeit keine Liefermöglichkeiten haben, dann ist Skepsis angesagt.

Zweifellos geht es hier darum, Datenbanken mit Adressen und Informationen über Verbrauchsgewohnheiten potenzieller Kunden aufzubauen, um dann bei der Marktöffnung diese rasch persönlich „ankeilen“ zu können.

Meint es ein Anbieter ernst, wenn er in Österreich Preise verspricht, die um 1.500 Schilling pro Jahr unter denen liegen, die er seinen deutschen Kunden verrechnet?


Seriosität, Vertrauen und Fairness
WIENSTROM wird Ihnen daher nicht „das Blaue vom Himmel versprechen“, sondern bereitet sich derzeit seriös auf die Strommarkt-Liberalisierung vor. Bei den Großkunden, wo der Markt schon in weiten Bereichen liberalisiert ist, ist WIENSTROM sowohl allein als auch gemeinsam mit der Tochterfirma „e&s“ erfolgreich. Auch für Gewerbekunden werden Angebotspakete geschnürt.

Für den Haushalt plant WIENSTROM, ab 1. Mai die Tarifstrukturen zu verändern.


Lesen Sie zwischen den Zeilen!
Ankündigungen, dass Strompreise etwa um 15 Prozent gesenkt werden, bedeuten so gut wie niemals, dass Ihre Endabrechnung um 15 Prozent billiger wird. Diese Versprechungen beziehen sich immer nur auf die Nettokosten pro Kilowattstunde.

WIENSTROM macht dieses Verwirrspiel nicht mit. Wir schenken Ihnen reinen Wein ein und reden über Preissenkungen erst dann, wenn wir sie auch tatsächlich durchführen können.


Zukunftsprognosen mit Vorsicht genießen

Niemand weiß, wie sich der Strommarkt entwickeln wird. Daher sind langfristige Preis-Versprechungen seriöserweise nicht möglich. Schon heute können sich aber Wienstrom-Tarifkunden im europäischen Städtevergleich über besonders günstige Preise freuen.

Eines können wir von WIENSTROM Ihnen auch für die Zukunft zusichern:
• Beim Stromeinkauf erzielte Preisvorteile sowie Rationalisierungserfolge werden wir auch weiterhin an unsere Kunden weitergeben.
• Wir werden das Unternehmen nicht durch Dumpingpreise gefährden.
• Wir wollen nicht Übernahmekandidat für internationale Konzerne werden.
• Daher werden wir seriös und verantwortungsvoll kalkulieren – im Interesse unserer Kunden, unserer Arbeitnehmer und der österreichischen Wirtschaft.