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EINE
NEUE ÄRA BEGINNT:
Start
der 3. Ausbauphase der Wiener U-Bahn
Der
12. April 2000 wird als historisches Datum in die Wiener U-Bahn-Geschichte
eingehen. An diesem Tag nahm Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte
Ederer gemeinsam mit Planungsstadtrat Dr. Bernhard Görg den Spatenstich
für die 3. Ausbauphase der Wiener U-Bahn vor.
 Zweierlinie,
gleich neben dem Kunsthistorischen Museum. Das 21,5 Meter hohe Bohrpfahlgerät
gräbt sich 20 Meter tief in die Erde. Und das wieder und wieder,
bis sechs Bohrlöcher pro Tag ausgehoben sind. Gilt es doch, zwischen
Babenbergerstraße und Rathaus insgesamt mehr als 200 Bohrlöcher
mit einem Durchmesser von jeweils 90 cm auszuheben und mit Stahlbeton
auszugießen. Die so entstandenen Bohrpfähle werden die statische
Basis für die Verlängerung der U2-Bahnsteige schaffen, die erste
Etappe des weiteren Ausbaues des U-Bahn-Netzes.

Stadträtin
Mag. Brigitte Ederer, flankiert von Stadtwerke-General Dr.
Karl Skyba und Wiener-Linien-Direktor Dipl.-Ing. Günther Grois, stellt
den U-Bahn-Zug der Zukunft vor. Der
Zeitplan ist ehrgeizig: Ausbau der bestehenden U2-Strecke von 2000 bis
2002. Anschließend Weiterbau unter dem Donaukanal beim Schottenring
durch zur Taborstraße, zum Praterstern und über das Messegelände
bis zum Stadion. Eröffnung: 2007. Ein Jahr später Eröffnung
der Verlängerung über die Donaustadtbrücke in den 22. Bezirk
zur Aspernstraße. Parallel dazu erfolgt der Ausbau der U1 Richtung
Norden. Die Eröffnung der Strecke KagranLeopoldau ist für
2006 terminisiert.
 Bauherr
sind die Wiener Linien. Glück auf! wünscht unsere
Redaktion.

Nicht
nur der U-Bahn-Ausbau geht weiter, auch die Silberpfeile werden weiter
entwickelt. Hier ein erster Blick in die Zukunft: das Interieur des Prototyps
der neuen Fahrzeuggeneration. Der Innenraum ist nicht nur farbenfroher,
er ist auch komplett durchgängig. Noch heuer oder spätestens
Anfang 2001 wird der Prototyp mit Fahrgästen getestet.
U2-Umbau
bei laufendem Betrieb
Kaum Probleme für
Fahrgäste, aber Autofahrer sollten den Bereich der Zweierlinie
in den nächsten Monaten meiden.
Der Ausbau der alten U2-Strecke als Vorleistung auf die künftige
Verlängerung zum Stadion und weiter in den 22. Bezirk geht
in die erste Intensivphase. Dennoch steht die U2 den Fahrgästen uneingeschränkt
zur Verfügung. Eng wird es allerdings heuer im Sommer
für den Autoverkehr. Engstellen auf der Zweierlinie,
Zick-Zack-Fahren, Abbiegeverbote und lokale Umleitungen stehen bevor,
Staus werden kaum zu vermeiden sein. Heißer Tipp für Autofahrer:
Steigen Sie besser auf die U2 um!
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