Nr. 143/2000

KEINE EINIGUNG MIT DEM MINESTERIUM:
Tarifreform verschoben
In der letzten Ausgabe haben wir darüber berichtet, dass WIENSTROM eine Strompreissenkung für die Mehrheit der Kunden plant. Diese Tarifreform hätte speziell Großfamilien und Gewerbebetrieben eine Strompreissenkung von mehr als 1.000 Schilling jährlich bringen können.

Nur Klein- oder Kleinstverbraucher hätten – bei Einrechnung des Bonusses für den Einziehungsauftrag – maximal 3,50 Schilling im Monat mehr bezahlen müssen. Insgesamt wären die Stromrechnungen unserer Kunden durch die Tarifreform um 165 Millionen Schilling pro Jahr geringer ausgefallen.

Die „Gesetze“ des freien Marktes
Die neuen Tarife sollten eine Strukturanpassung an die künftigen Erfordernisse des freien Marktes darstellen. Mit der Einhebung einer jährlichen Grundgebühr von 87,60 Schilling wäre auch eine teilweise Umsetzung der Systemnutzungsverordnung des zuständigen Bundesministeriums verbunden gewesen. In dieser Verordnung sind jene Tarife festgelegt, die für die Nutzung der Stromnetze einzuheben sind. Diese Verordnung sieht übrigens Grundpreise von 372 bzw. 576 Schilling pro Jahr vor, während WIENSTROM vorerst nur 87,60 Schilling pro Jahr vorgesehen hatte.

Durch einen negativen Bescheid des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit verzögert sich nun die Tarifreform und somit leider auch die Preissenkungen.


Wie geht es weiter?
WIENSTROM ist heute schon einer der günstigsten Stromanbieter Österreichs. Auf Grund des negativen Bescheides des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gelten alle bisherigen Preise vorerst unverändert weiter. An neuen Preissenkungsmodellen wird derzeit gearbeitet.

Höhere Elektrizitätsabgabe ab 1. Juni

Um das Budget des Bundes zu entlasten, wird die Elektrizitätsabgabe ab 1. Juni 2000 von 10 auf 20,64 g (ohne Ust.) erhöht. Bei einem Haushalt mit 3.500 kWh Verbrauch schlägt sich das immerhin mit etwa 450 Schilling im Jahr zu Buche. Diese Erhöhung steht in keinem Zusammenhang mit der Preisgestaltung von WIENSTROM.

Sicherheit und Verlässlichkeit garantiert
Noch wichtiger als der Preis ist die Zuverlässigkeit der Energieversorgung. WIENSTROM investiert hohe Beträge in die Versorgungssicherheit. Wie heißt es so richtig in der neuen WIENSTROM-Kampagne: „Nichts kommt so zuverlässig und sicher wie WIENSTROM.“