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BUSLENKER
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Wiener
Linien ersetzen Automaten durch Chauffeure
85 Prozent der Fahrgäste
der Wiener Linien fahren mit längerfristigen Zeitkarten, knapp 15
Prozent mit kurzfristigen Zeitkarten, Streifenkarten oder Vorverkaufsfahrscheinen.
Der Anteil der Fahrscheinverkäufe in den Fahrzeugen ist in den letzten
Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Nur noch 0,4 Prozent der erwachsenen
Fahrgäste kaufen den Fahrschein erst im Straßenbahnwagen oder
im Bus.

Detaillierte Erhebungen
der Wiener Linien zeigen darüber hinaus, dass in den Bussen deutlich
weniger Fahrscheine gekauft werden als in den Straßenbahnen. Der
Aufwand zur Instandhaltung und Wartung der Automaten ist bei den Bussen
aber ungleich größer als bei der Straßenbahn, da die
Geräte im Busbetrieb wesentlich größeren Belastungen durch
Erschütterungen ausgesetzt sind.
Daher werden die Wiener Linien die teuren und wartungsintensiven Verkaufsautomaten
in den Bussen in Zukunft einsparen. Der Fahrscheinverkauf wird von den
Lenkerinnen und Lenkern übernommen. Da im Schnitt pro Tag und Bus
nur einige wenige Fahrscheine verkauft werden, wird die Umstellung auch
keinen spürbaren Einfluss auf die Dauer der Stationsaufenthalte haben.
NightLine-Fahrscheine auch am Automaten im Bus
In den NightLine-Bussen
bleiben die Fahrscheinausgabeautomaten weiterhin erhalten, da im Nachtverkehr
doch sehr viele Kunden ihr Ticket erst im Bus kaufen. Auch bei der Straßenbahn
wird es die Fahrscheinautomaten weiterhin geben.
Durch das Fahrpersonal werden so wie bisher beim Automaten
zwei Typen von Fahrscheinen ausgegeben: Vollpreisfahrscheine zu 22 Schilling
und Halbpreisfahrscheine zu 11 Schilling. Diese Fahrscheine müssen
übrigens nach dem Kauf von den Fahrgästen selbst entwertet werden.
Auf den Linien 24A, 25A, 30A und 36A erfolgt der Fahrscheinverkauf durch
das Fahrpersonal bereits seit Schulbeginn. Bis Jahresende werden auch
alle anderen Buslinien auf das neue System umgestellt sein.
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