Nr. 145/2000

Die Linie N
Die Linie N verkehrt zwischen der Prater Hauptallee und dem Friedrich-Engels-Platz. Eine Fahrt auf der rund sieben Kilometer langen Strecke dauert tagsüber etwas mehr und abends etwas weniger als eine halbe Stunde.

Von der Endstation bei der Prater Hauptallee fahren die Züge zunächst durch die Rotundenallee bis zum Donaukanal. Weiter geht es dann durch die Löwengasse, vorbei am Hundertwasserhaus und Radetzkyplatz bis zur Urania.

Die nächste Station ist bereits der Umsteigeknoten Schwedenplatz. Nachdem der Donaukanal ein zweites Mal überquert wurde, geht die Fahrt weiter durch die Taborstraße und Dresdnerstraße, vorbei an der Schnellbahnstation Traisengasse und der U6 bis zum Höchstädtplatz. Die nächste Station ist dann die Umkehrschleife am Friedrich-Engels-Platz.

Das System der Liniensignale bei der Wiener Straßenbahn ist historisch gewachsen. Mit den Ziffern 1 bis 20 wurden Rundlinien im weitesten Sinn bezeichnet. Diese Rundlinien verkehren in unterschiedlichen Abständen „rund“ um das Stadtzentrum.

Mit Ziffernkombinationen über 20 werden Radiallinien bezeichnet, das sind Straßenbahnlinien, die vom Stadtzentrum mehr oder weniger geradlinig stadtauswärts führen. Beide Liniensysteme zusammen ergeben dann das „Linien-Netz“.
Straßenbahnlinien, die auf Strecken verkehren, die eine Kombination aus Radial- und Rundlinie darstellen, bezeichnet man als Durchgangslinien. Diese Linien – es gibt heute nur noch vier davon – tragen Buchstaben als Liniensignal.



Donaukanal beim Prater




Julius-Raab-Platz




Marienbrücke




Höchstädtplatz

 

 

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