|
VORSORGE
FÜR ALLE FÄLLE:
Sicherheit
im Untergrund
Die Fahrgäste
der Wiener U-Bahn können sich entspannt zurücklehnen. Denn die
Wiener Linien haben speziell für die U-Bahn ein wohl durchdachtes,
umfangreiches Sicherheitsnetz gespannt.

Die
Leitstelle ist das Herzstück des U-Bahn-Betriebes. Hier laufen alle
Fäden zusammen, man ist über alles im Bilde.
Big
Brother in der Wiener U-Bahn
Niemand wird gern
überwacht. Es sei denn, dies dient der eigenen Sicherheit. Oder der
Funktionstüchtigkeit des Fahrbetriebes. Für beides unerlässlich
ist die U-Bahn-Leitstelle. Sie bildet das Herzstück des U-Bahn-Systems.
Große Panoramatafeln zeigen den Mitarbeitern der Leitstelle stets
an, wo sich jeder Einzelne der 90 an einem Arbeitstag im Einsatz befindlichen
Züge befindet. Von der Leitstelle aus werden die Fahrbefehle an die
Züge vollelektronisch erteilt.
Die Mitarbeiter der Leitstelle haben aber selbstverständlich bei
Bedarf auch Funkkontakt zu den Fahrern und können daher in jeder
Situation rasch die notwendigen Maßnahmen setzen, also beispielsweise
Polizei, Feuerwehr oder Rettung alarmieren oder die Fahrgäste gezielt
über Lautsprecherdurchsagen informieren bzw. ihnen im Notfall auch
Verhaltensanweisungen geben.
Sehen
mit mehr als tausend Augen
Unterstützung
erhält die U-Bahn-Leitzentrale zusätzlich durch die einzelnen
Stationsüberwachungen, die es in 43 der 71 Wiener U-Bahn-Stationsbauwerke
gibt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stationsüberwachungsstellen
können über Monitore das Geschehen auf den Bahnsteigen, Gängen
und Rolltreppen beobachten und im Notfall rasch eingreifen.
Mehr als 1.000 im gesamten U-Bahn-Netz montierte Kameras liefern den Stationsüberwachungen
aktuelle Bilder aus allen Bereichen. Auch die Leitstelle hat zentral die
Möglichkeit, auf jede Einzelne der Kameras zuzugreifen und sich das
Bild, das die Kamera zeigt, auf einen der zentralen Monitore zu holen.
Direkte Sprechverbindung durch mehr als 2.500 Notruftasten
Im Gefahrenfall hat
jeder Fahrgast rasch die Möglichkeit, mit der Leitstelle Sprechkontakt
aufzunehmen.
Von jedem U-Bahn-Bahnsteig aus, wo die jeweils drei Notrufstellen
durch SOS-Hinweistafeln deutlich gekennzeichnet sind.
In jedem U-Bahn-Wagen gibt es mehrere Notbremsgriffe, ebenfalls
mit einer Gegensprechanlage. Sie sind auf einer Wagenseite jeweils neben
den Türen zu finden.
In jedem U-Bahn-Aufzug befindet sich ebenfalls eine Sprechstelle,
von der aus man im Falle einer Störung oder einer Bedrohung rasch
Hilfe herbeirufen kann.

Ausführliche
Informationen über die Sicherheitseinrichtungen im Wiener U-Bahn-Netz
finden Sie in der Broschüre
Mit der U-Bahn sicher unterwegs, erhältlich in allen
Informationsstellen der Wiener Linien.
Bestellung unter der Telefonnummer 0800 500 800.

Rasche Hilfe im Notfall
durch die Mitarbeiter der Stationsüberwachung.

Pro Waggon gibt es mehrere Notrufstellen

mit Notbremsgriffen für alle Fälle.

Auch in Aufzügen gibts Sprechstellen.

Von jedem Bahnsteig aus besteht Sprechkontaktmöglichkeit zur Leitstelle.
|
|