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INTERNATIONALE
AUSZEICHNUNGEN:
Auch
öffentliche Verkehrsmittel müssen Kunden umwerben
Als eines der ersten
städtischen Nahverkehrsunternehmen weltweit begannen die WIENER LINIEN
schon 1992, Marketing und Werbung gezielt einzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt
war das ganz und gar nicht selbstverständlich. Bis dahin galt nämlich,
dass Benützer von U-Bahn, Straßenbahn und Bus ohnehin auf die
öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen seien. Wozu also noch Geld
für Werbung ausgeben?

Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer überreicht
Dr. Michael Lichtenegger (links) als Vertreter
der WIENER LINIEN einen Best Practice Award der OECD.
Marketing
und Werbung übernehmen Schlüsselfunktionen
Heute wissen die Marketingexperten der Wiener Linien genau,
welche Wirkung Werbemaßnahmen für den Geschäftserfolg
erzielen können. Dr. Michael Lichtenegger, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit,
interpretiert die Ergebnisse der Marktforschung folgendermaßen:
Bei fast 50 Prozent aller Autofahrten wird nur deshalb nicht auf
das Angebot der Wiener Linien zurückgegriffen, weil Informationsmangel,
Einstellung und Bewusstsein dagegen sprechen. Die ,Mängel bestehen
in diesem Fall also nicht im Angebot der Wiener Linien, sondern im Kopf
des Kunden. Ein Umsteigen vom Auto auf U-Bahn, Straßenbahn und Autobus
wäre also jederzeit möglich, wenn der potenzielle Fahrgast durch
geeignete Maßnahmen der Information, Kommunikation und Motivation
erreicht werden kann. Genau hier setzt unsere Werbung an.
Werbeerfolge
sind messbar
Ob die Werbung ihre geplante Wirkung auch tatsächlich
erzielt, lässt sich übrigens sehr gut messen. Die meisten Werbekampagnen
der Wiener Linien konnten ausgezeichnete Messwerte erzielen. Zum Teil
sogar so gute Werte, wie sie üblicherweise nur von Werbekampagnen
für Damenunterwäsche, große Modemarken oder die allergrößten
Getränkehersteller der Welt erzielt werden. Der beste Gradmesser
für den Erfolg sind jedoch die Fahrgastzahlen. Und hier fahren die
Wiener Linien von Jahr zu Jahr Rekorde ein. Allein von 1999 bis 2000 wurden
13,5 Millionen zusätzliche Fahrten pro Jahr mit den Wiener Linien
gemacht, die nun mit 724,9 Millionen Fahrten im Jahr 2000 ihren Marktanteil
gegenüber dem Auto eindrucksvoll weiter ausgebaut haben.

Werbung, die internationale Beachtung findet

Internationale Anerkennung
Bald wurde man auch im Ausland auf die Werbeerfolge der Wiener Linien
aufmerksam. Zahlreiche Einladungen zu internationalen Tagungen und Konferenzen
von Verkehrsexperten waren die Folge. Vorträge über die Werbestrategien,
die Werbekampagnen und deren messbare Erfolge wurden bei Konferenzen und
Tagungen in vielen europäischen Ländern mit Anerkennung und
Beifall aufgenommen.
Besonders stolz sind die Wiener Linien auf drei ganz tolle internationale
Preise der Werbebranche. Schon 1996 gewann der Kino-Spot zur damaligen
NightLine-Kampagne einen international renommierten Preis in den USA,
den so genannten Telly Award. Im Jänner 1999 konnte die
aktuelle Werbekampagne die Bronzemedaille bei den New York Festivals
erringen. Das ist nach der in Europa allgemein bekannten Cannes-Rolle
der angesehenste Werbepreis der Welt. Und kurz vor Weihnachten wurde die
aktuelle Werbekampagne der Wiener Linien beim internationalen Wettbewerb
der OECD est! mit dem 1. Preis in der Kategorie Kommunikation
und Bewusstseinsbildung im öffentlichen Verkehr ausgezeichnet.
Dr. Michael Lichtenegger zum Stellenwert dieser Preise für ihn und
sein Team: Das Wichtigste ist für uns die weitere Steigerung
des Marktanteiles der Wiener Linien. Denn das ist unser eigentlicher Auftrag,
und davon profitieren die ganze Stadt und alle Wienerinnen und Wiener.
Preise und Auszeichnungen bestätigen uns aber, dass die Wiener Linien
hier auf dem richtigen Weg sind.

Der begehrte Telly Award für den NightLine-Film
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