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ANITA
RIEDER NAHM TUNNELANSTICH VOR:
Bergleute
unter dem Karlsplatz
Unter dem Karlsplatz wird
in den nächsten Monaten ein U-Bahn-Tunnel entstehen. Bergleute graben
sich vom Musikverein aus neben dem Wienfluss bis unter den Schwarzenbergplatz
voran. Die Patenschaft für diesen Tunnel übernahm Anita Rieder,
die Gattin von Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder.

Der neue, mehr als 100 Meter lange U-Bahn-Tunnel im Herzen Wiens, der
nach der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode hergestellt wird,
wird ab 2002 eine Wendeanlage und ein zusätzliches Abstellgleis für
die Silberpfeile beherbergen.
Der Bau dieser Wendeanlage
ist eine wichtige Etappe des U2-Ausbaues, da sie erst die Voraussetzung
dafür schafft, dass auch die U2 mit längeren Zügen und
auch in dichteren Intervallen als die derzeitigen fünf Minuten unterwegs
sein kann.
Von
der UStrab zur hochleistungsfähigen Verkehrsachse
Historisch gesehen ist die U2 aus der Trasse für Wiens erste Unterpflaster-Straßenbahn
(Ustrab) entstanden, durch die zwischen Secession und Landesgerichtsstraße
von 1966 bis 1980 die Straßenbahnlinien E2, G2 und H2 fuhren, um
dem immer dichter werdenden Autoverkehr mehr Platz an der Oberfläche
zu machen.
Am 30. August 1980 fand die Eröffnung der zur U2 ausgebauten Ustrab
statt, die an ihren beiden Endstellen Karlsplatz und Schottenring mit
dem übrigen U-Bahn-Netz verknüpft wurde.

Nun
wird Wiens kürzeste U-Bahn-Linie, die auch als einzige mit nur 74
m langen U-Bahn-Zügen (statt der 110 m langen Silberpfeile, die auf
den Linien U1, U3 und U4 fahren) unterwegs ist, zur hochleistungsfähigen
Verkehrsachse ausgebaut, die ab 2007 den 2. Bezirk bis zum Stadion und
ab 2008 über die Donau auch den 22. Bezirk erschließen wird.
Im Zuge des U2-Ausbaues wird seit einem Jahr als erster Schritt die Strecke
zwischen Karlsplatz und Schottenring ausgebaut, um den künftigen
Fahrgastandrang bewältigen zu können. Dazu gehören, neben
mehr Aufgängen und zusätzlichen Aufzugsanlagen, vor allem auch
längere Bahnsteige, die es ermöglichen, auch auf der U2 die
auf den anderen U-Bahn-Linien üblichen 110 m langen Zugsgarnituren
einzusetzen, die mehr Fahrgästen Platz bieten.
Tunnelanstich
für Anita-Stollen
Für das Tunnelbauwerk zwischen Musikvereinsgebäude und Schwarzenbergplatz
nahm Anita Rieder, die Gattin des Wiener Wirtschaftsstadtrates Dr. Sepp
Rieder, am Aschermittwoch den Tunnelanstich mit dem Tunnelbagger vor.
Einer alten bergmännischen Tradition entsprechend, fungiert Anita
Rieder für dieses Bauwerk als Tunnelpatin.
Die Tunnelpatin gehört mit zum Team.

Dr. Sepp Rieder wünscht Glück auf.

Bauherr Direktor Dipl.-Ing. Günther Grois

Ökumenische Segnung für das Bauwerk

Tunnelanstichfeiern haben Tradition.
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