Nr. 152/2001

DIE WIENER LINIEN SIND STARTKLAR:
Gute Fahrt ins „Euro-Zeitalter“!
Ab 1. Jänner 2002 gilt in Österreich – wie in elf weiteren EU-Ländern – der Euro als offizielles Zahlungsmittel. Bei den Wiener Linien laufen die Vorbereitungen auf die neue Währung derzeit auf Hochtouren. Neue Euro-Tickets sind bereits gedruckt. Die Kassensysteme in den Vorverkaufsstellen werden auf das neue Zahlungsmittel umgestellt, und auch die Fahrscheinautomaten in den U-Bahn-Stationen und in den Fahrzeugen werden umgerüstet.

Auf den Fahrscheinen der Wiener Linien werden die Tarife bereits seit Herbst 1999 in Schilling und Euro angegeben. Die Fahrgäste konnten sich durch die doppelte Preisauszeichnung daher schon ein wenig an die neue Währung gewöhnen.

Neue Tickets und billigere Tarife

Wenn der Euro ab 1. Jänner 2002 tatsächlich gilt, werden alle Fahrscheinpreise auf die nächstfolgende 10-Cent-Einheit abgerundet. Der Vorverkaufsfahrschein beispielsweise kostet dann statt 1,38 Euro (entspricht den derzeitigen 19 Schilling) nur noch 1,30 Euro (ATS 17,89).

Übergangsphase bis 28. Februar

In den Vorverkaufsstellen der Wiener Linien und in den Wiener Trafiken sind ab Jänner nur noch die neuen Euro-Tickets erhältlich. Bis zum 28. Februar können sie aber auch noch – entsprechend umgerechnet – in Schilling bezahlt werden. Allfällige Retourbeträge werden allerdings in Euro ausbezahlt. Wichtig: Die alten „Schilling-Tickets“ behalten auch weiterhin ihre Gültigkeit.

Ab 1. Jänner gibt es in jeder U-Bahn-Station mindestens einen Euro-Automaten, an dem die Fahrscheine zu den neuen Tarifen erhältlich sind.

Während der Übergangsphase bis zum 28. Februar sind vereinzelt auch noch alte, speziell gekennzeichnete Schilling-Automaten in Betrieb. Hier muss man allerdings für die Tickets die bisher geltenden – teureren – Schilling-Preise bezahlen. Die alten Schilling-Automaten in den U-Bahn-Stationen werden aber sehr rasch durch eine neue Generation von Automaten ersetzt. Diese werden über Touchscreen, Quick-Funktion, Bankomat- und Kreditkartenfunktion verfügen.

In der Straßenbahn gibt es während der Übergangsphase entweder bereits neue Euro- oder noch die alten Schilling-Automaten. Der Fahrpreis von 1,60 Euro für eine Fahrt bzw. 0,80 Euro für den Halbpreisfahrschein entspricht bis auf 2 bzw. 1 Groschen den bisher geltenden Schillingpreisen (22 bzw. 11 Schilling). Im NightLine-Bus kostet das Ticket – je nach Automat – entweder einen Euro oder wie bisher 15 Schilling.

Beim Buslenker kann der Fahrschein für eine Fahrt ab 1. Jänner in Euro und bis 28. Februar auch noch in Schilling bezahlt werden. Gerade in dieser Übergangszeit ist es jedoch vorteilhaft, das Fahrgeld in Euro oder Schilling abgezählt bereitzuhalten.

Vorteile des bargeldlosen Zahlens nutzen
Bargeldlos zu zahlen ist für Kunden der Wiener Linien ja schon lang nichts Neues mehr. Bereits seit Ende 1998 sind alle Vorverkaufsstellen mit Bankomatkassen ausgestattet. Hier werden Bankomatkarten, Quickzahlungen sowie alle gängigen Kreditkarten wie Visa, Eurocard, Diners Club, American Express und JCB akzeptiert.