Nr. 154/2002

WIEN ZEIGT, WIE ES GEHT:
KWK statt AKW
Immer mehr Großstädte setzen bei ihrer Stromproduktion auf umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplungen (KWK). Wien ist auch bei dieser Entwicklung vorne mit dabei. WIENSTROM ist ein Vorreiter in der EU. Und immer öfter hört man jetzt auch in Wien: „Umweltschutz ist uns etwas wert – ein paar Cent beim Strom auf jeden Fall.“



WIENSTROM-Direktor DI Friedrich Pink:
„Mit den umweltbewussten KWK-Anlagen stellen wir die Weichen für eine gesunde Zukunft.“

Ob Berlin, Dresden, Frankfurt oder Wien: Großstädte setzen auf die umweltfreundlichen KWK-Anlagen. In den KWK-Kraftwerken werden Strom und Fernwärme gleichzeitig erzeugt, daher wird die Umwelt geschont. Die CO2-Belastung in diesen Städten ist demnach geringer als anderswo – Umwelt und Bewohner können durchatmen.

Bei Haushalten wird die Fernwärme als bequeme Heizmöglichkeit immer beliebter. Der Hausbrand, der früher für erhebliche Schadstoffmengen verantwortlich war, geht zurück.

WIENSTROM-Direktor DI Friedrich Pink: „Die Strom- und Fernwärmeerzeugung mit KWK-Anlagen ist ideal für Ballungsräume geeignet. Sie gewährleistet eine ausgeglichene Stadtökologie.“

Wien an der Spitze Europas

Das Land Wien und WIENSTROM haben sich schon lange für eine umweltschonende Energieproduktion entschieden. In den letzten 25 Jahren sind in Wien ausschließlich kalorische Kraftwerke mit KWK gebaut worden.

Direktor Pink: „Damit zeigt sich WIENSTROM als Vorreiter und Richtung gebend in der Europäischen Gemeinschaft.“ Die EU will nämlich den Anteil der KWK-Energie von derzeit neun auf 18 Prozent verdoppeln. In Österreich ist dieser Wert bereits erreicht – dank der Wiener KWK-Anlagen.



So sieht es im Inneren des hochmodernen KWK-Kraftwerks Donaustadt aus.

CO2 sparen im großen Stil
Die Wiener KWK-Anlagen machen es möglich, jährlich Tausende Tonnen an Kohlendioxid-Emissionen (CO2) einzusparen. Im Jahr 2000 waren es rund 525.000 Tonnen Kohlendioxid, die sonst die Luft verpestet, die Ozonschicht zerstört und unsere Lebensqualität vermindert hätten.

Direktor Pink: „Wir sind stolz, der Stadt und ihrer Umgebung einen solchen Umwelt-Dienst zu erweisen.“


Sichere Stromversorgung
Die KWK-Kraftwerke sind auch für die sichere Stromversorgung des Wiener Raums notwendig. Über die bestehenden Stromleitungen können nämlich maximal 1.470 MW gesichert übertragen werden. Gerade im Winter liegt der Stromverbrauch aber oft darüber. So etwa im äußerst kalten Dezember 2001, wo neue Höchstwerte im Stromverbrauch gemessen wurden, und zwar um die 1.900 MW.

Dank der KWK-Kraftwerke konnten alle Wienerinnen und Wiener sicher mit Strom versorgt werden. Strom, der unabhängig von ausländischen Lieferanten direkt in Wien erzeugt wurde.


Eine gesunde Zukunft sichern
Jeder Stromkunde im Verteilernetzgebiet von WIENSTROM sichert mit 0,7427 Cent/10,22 Groschen pro verbrauchter Kilowattstunde den Betrieb der KWK-Anlagen.

Direktor Pink: „Aktiver Umweltschutz ist selten kostenlos, dafür aber sehr wertvoll. Der KWK-Zuschlag garantiert die umweltfreundliche Energieerzeugung in KWK-Kraftwerken. Wir alle stellen damit die Weichen für eine gesunde Zukunft.“