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EIN
UNTERNEHMEN, DAS WIEN ENERGIE VERTRAUT:
Der
Ströck am Eck: 39x in Wien
Ein
Lokalaugenschein bei der Bäckerei Ströck: Das Familienunternehmen
in der Donaustadt ist die Nummer drei der heimischen Bäckereien,
und trotz der Dimension wird hier immer noch nach Handwerkstradition gebacken
mit WIENGAS und WIENSTROM als langjährigen Partnern.

Das
Traditionsunternehmen Ströck beschäftigt 780 Mitarbeiter und
beliefert neben Hotels, Schulen und Spitälern auch große Supermarktketten.
Noch
vier Minuten zeigt ein Countdown in der riesigen Backstube die Zeit
an, bis aus flaumigem Teig Brote werden. Tafeln mit LED-Zahlen signalisieren,
wie lang etwas in welchen Bottichen zu gären, ruhen oder aufzugehen
hat. Gutes Brot braucht seine Zeit.
Ein Dutzend kräftige Männer wuchten riesige Schüsseln,
schieben Wagen mit ungebackenem und frischem Brot, kneten und formen fast
wie im Akkord. Wegen der hohen Temperaturen tragen die Bäcker T-Shirts
und kurze Hosen. Metallschüsseln auf Rädern stauen sich abholbereit.
Was chaotisch ausschaut, läuft durchaus nach Plan: Gigantische Knethaken
walken Mischungen aus Mehlen, Natursauerteig, Körnern, Wasser, Gewürzen
und Salz großteils Familienrezepte.
Handarbeit trotz Maschinen
Im Gegensatz zu anderen Brotfabriken gibt es hier keine Maschine, bei
der vorne die Zutaten eingefüllt werden und hinten das fix und fertig
verpackte Brot herauskommt. Auch wenn viele Geräte im Einsatz sind,
steckt in den Broten und Backwaren noch Handarbeit.
Es wird handwerklich produziert, aber von der Menge her industriell. Nahezu
im Dauereinsatz sind insgesamt 75 Ofeneinheiten beheizt mit Erdgas
von WIENGAS.

Familienbetrieb:
Gerhard, Gabriele, Robert und Irene Ströck (v. l. n. r.)
Bäckerfamilie
aus dem Burgenland
Ursprünglich stammt die Familie Ströck aus dem Burgenland, der
Vater gründete das Unternehmen im Jahr 1970. Robert Ströck war
gerade einmal 17, sein Bruder Gerhard 19 Jahre alt, als der Vater erkrankte
und die beiden von einem Tag auf den anderen den Betrieb übernehmen
mussten. Stadlau, Langobardenstraße neun. Das war 1977, und die
Bäckerei Ströck ein typischer kleiner Bäck am Eck.
Gemeinsam mit der Mutter und zehn Angestellten wurde die Bäckerei
dann weitergeführt. In den Achtzigerjahren kamen Gabriele und Irene
Ströck dazu und übernahmen mit dem Jawort auch die Mitverantwortung
für den Betrieb.

Ströck-Filialen
gibt es auch in elf Wiener U-Bahn-Stationen.
Derzeit
39 Filialen
Bis 1991 gab es nur das eine Geschäft im 22. Bezirk. Dann begann
das Unternehmen aufzugehen wie Germteig. Derzeit gibt es 39 Filialen in
Wien und rund 800 Abnehmer in Wien und Umgebung neben Hotels, Schulen
und Spitälern auch große Supermarktketten, die Ströck
mit Bio-Backwaren, der Ja!-Natürlich-Linie, beliefert.
460 Mitarbeiter arbeiten in den Geschäften und weitere 320 an zwei
Produktionsstandorten in der Donaustadt, nur ein paar hundert Meter entfernt
vom Ur-Geschäft.
Die rote LED-Schrift in der Backstube blinkt. Wieder wird eine Fuhre knusprig
frischer Brote aus dem Ofen geschoben. Kurz darauf sind sie bereits auf
dem Weg in eines der Ströck-Geschäfte: Guten Morgen, Wien!!!
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