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GESICHERTE
STROMVERSORGUNG:
Neue
Hochspannungsleitung aus dem Norden
Wien
erhält vom Norden kommend eine neue Hochspannungsleitung. Wienstrom
baut die 380-kV-Nordeinspeisung. Sie wird die Bundeshauptstadt und die
angrenzenden niederösterreichischen Gebiete versorgen. Im Jahr 2005
geht die leistungsstarke Stromleitung in Betrieb.

Die
Masten erhalten ein stabiles Fundament.
Für
die Österreicherinnen und Österreicher steht eine gesicherte
Stromversorgung an erster Stelle noch vor einem niedrigen Preis.
Das zeigt eine jüngste Studie, die der Verband der Elektrizitätsunternehmen
Österreichs in Auftrag gegeben hat. Wienstrom und die Stadt Wien
haben dieses Grundbedürfnis und den stetig steigenden Strombedarf
schon in den 90er-Jahren erkannt und die Hochspannungsleitung geplant.
Hochspannungsleitung für den derzeitigen Stromverbrauch nötig
Die Ende des Jahres 2005 in Betrieb gehende 380-kV-Nordeinspeisung wird
die Stromversorgung im Gebiet von Wienstrom, das sich in weite Teile Niederösterreichs
erstreckt, verbessern. Besonders im Winter erreicht der Verbrauch Spitzenwerte.
Die Leitung hilft, den jährlich zwischen zwei und vier Prozent steigenden
Elektrizitätsbedarf des Ballungsgebiets zu decken.
Die Versorgungssicherheit im Wiener Raum basiert auf dem intelligenten
Mix aus eigener Produktion, Zulieferung von Strom und gezielter Abschaltungen
im Krisenfall. Die bereits in den 80er-Jahren in Betrieb gegangene 380-kV-Südeinspeisung
und die eigenen Kraftwerke bilden die Säulen der derzeitigen Stromversorgung.
Die Hochspannungsleitung aus dem Norden stellt ein weiteres Standbein
dar. Die beiden Einspeisungen aus dem Norden und Süden werden nicht
miteinander verbunden. Ein Stromtransit, also die Durchleitung erheblicher
Strommengen, ist daher nicht möglich.

Den
Aufbau der Masten übernehmen Spezialisten.
So
verläuft die Leitung
Vom Umspannwerk Bisamberg verläuft die neue Leitung über etwa
14,1 km Länge bis zum Umspannwerk Nord. Von der Gesamtlänge
sind rund 5,2 km verkabelt, d. h. die Kabel sind unter der Erde verlegt
und keine Leitung ist zu sehen. Dieser Teil liegt in den verbauten Gebieten
im 21. Bezirk.
Die Freileitung mit Masten und Seilen beginnt bei der Dr.-Nekowitsch-Straße.
Auf dieser Strecke ersetzt die neue Hochspannungsleitung über einige
Kilometer die bisherige 110-kV-Leitung. Klug geplant, nimmt die neue Leitung
den kürzesten Weg durch das besonders sensible Naturschutzgebiet,
in dem zehn Masten der alten Leitung demontiert werden.
Insgesamt fallen durch den Neubau 21 Masten weg. Als weiterer Bonus kann
mit der 380-kV-Nordeinspeisung das 13-fache an elektrischer Energie gegenüber
der bisherigen 110-kV-Leitung transportiert werden.

Die
Leitung verläuft vom Umspannwerk Bisamberg nach Wien.
Zufriedenstellende
Vereinbarungen für alle
Die Planung des Großprojekts reicht in den Beginn der 90er-Jahre
zurück. Bei dieser hat Wienstrom alle zuständigen Behörden
und betroffenen Personen frühzeitig einbezogen. Die Abstimmung der
Bauarbeiten mit den Anrainern und Parteien brachte für alle zufriedenstellende
Lösungen.
Vor allem der Bezirksvorsteher des 21. Wiener Gemeindebezirks und die
Bürgermeister von Hagenbrunn, Gerasdorf, Königsbrunn, Flandorf,
Enzersfeld und Stetten haben mit Wienstrom weitblickende Vereinbarungen
getroffen, um das gemeinnützige Projekt zu verwirklichen.
Die neue Hochspannungsleitung ist zur Deckung des heutigen Strombedarfs
im Wiener Raum unerlässlich. Damit Wienstrom genügend Elektrizität
für den ständig steigenden Stromverbrauch der wachsenden Metropole
liefern kann, muss bereits heute Zeit und Geld investiert werden. Denn
die Planung und der Bau von Kraftwerken oder Hochspannungsleitungen benötigen
Jahre.
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