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FAHRGASTINFORMATION
IN ECHZEIT FÜR STRASSENBAHN UND BUS:
Schon
150 Count-down-Anzeigen
Seit
Jahren sorgt das rechnergesteuerte Betriebsleitsystem (RBL) für mehr
Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit bei Straßenbahn
und Autobus. Mittlerweile sind bereits mehr als 50 Linien ins Leitsystem
integriert. Auch der Ausbau der Fahrgastinformationsanzeigen schreitet
zügig voran.
Das RBL basiert auf der automatischen Standorterfassung aller Straßenbahnen
und Autobusse über Datenfunk. Unter Verwendung der Fahrplandaten
und eines Soll-/Ist-Vergleichs kann die Abweichung zum Fahrplan berechnet
werden.
Neben der Anzeige der Fahrplanlage im Fahrzeug ermöglichen es diese
Informationen dem Disponenten und dem RBL-System, bei sich anbahnenden
Unregelmäßigkeiten sehr frühzeitig lenkend einzugreifen
und so für regelmäßigere Intervalle in den Hauptverkehrszeiten
und größere Pünktlichkeit bei größeren Intervallen
ab ca. 10 Minuten zu sorgen.
Neben der Erfüllung dieser Hauptaufgaben ermöglicht
das RBL auch eine dynamische, der tatsächlichen Verkehrssituation
entsprechende, ständig aktualisierte Fahrgastinformation. Dazu gehört
z. B. die Echtzeitanzeige an den Haltestellen, die dem Fahrgast ankündigt,
in wie vielen Minuten der nächste Zug oder Bus einer bestimmten Linie
kommen wird.

Informationssäulen
im alten (oben) und neuen Design
500
Count-down-Anzeigen sind geplant
Im Rahmen eines Probebetriebs wurden ab Mai 1998 zunächst einmal
fünf Informationssäulen mit elektronischer Anzeige getestet.
Technisch haben sich die Prototypen bestens bewährt, nur die Lesbarkeit
der Anzeigen musste verbessert werden. Mittlerweile haben die Wiener Linien
ein neues Design entwickelt.
Die Schriftgröße des Displays ist jetzt doppelt so groß
wie bei den alten Anzeigen. Die Anzeigen werden auf Masten
oder hängend unterhalb von Stationsdächern montiert. Im Dezember
2000 wurden die ersten neuen Anzeigen entlang der Linie 31 aufgestellt.
Mittlerweile sind bereits 150 Anzeigen in Straßenbahn- und Autobushaltestellen
in Betrieb.
Die Wiener Linien planen, Schritt für Schritt insgesamt 500 derartige
Anzeigen in Schwerpunkthaltestellen zu errichten.
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