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UMBAUARBEITEN
AN DER U2-STRECKE:
Eingleisig
zwischen Schottentor und Schottenring
Der
Ausbau der alten U2-Strecke als Vorleistung auf die künftige
Verlängerung zum Stadion und weiter in den 22. Bezirk geht
in die finale Phase. Der Umbau der Stammstrecke zwischen Karlsplatz und
Schottentor wurde im Herbst abgeschlossen. Jetzt werden die Station Schottenring
und die Gleis-Trasse davor bei laufendem Betrieb umgebaut.

Die
U2-Stammstrecke wurde in den vergangenen Jahren umfassend umgebaut. Um
später auch auf der U2 die auf anderen U-Bahn-Linien üblichen
Langzüge einsetzen zu können, mussten in den Stationen Museumsquartier,
Volkstheater und Rathaus die Bahnsteige von 75 Meter auf 115 Meter verlängert
werden.
Bereits im Sommer 2001 konnte die neu gestaltete Station Museumsquartier
den Fahrgästen übergeben werden. Seit Herbst 2001 ist auch die
Station Rathaus, die seither über einen neuen Stationszugang bei
der Stadiongasse (Haltestelle der Linie J) verfügt, wieder ohne Einschränkungen
für die Fahrgäste benutzbar. Seit Ende September 2003 ist auch
die Station Volkstheater mit neuen Ausgängen und Aufzügen, die
von den Bahnsteigen direkt an die Oberfläche führen, fertig.
Schottenring
wird mehrgeschoßiger Umsteigeknoten
Die Station Schottenring wird durch die Verlängerung der U2 zu einem
mehrgeschoßigen Umsteigeknoten. Die beiden bestehenden U2/U4-Mittelbahnsteige
werden zu einem breiten Bahnsteig der U4 verbunden, in den der Abgang
zur U2 integriert wird. Die neue U2-Station wird quer unter dem Donaukanal
(bis zu 15 Meter tief) liegen und zwei getrennte Stationsröhren mit
innenliegenden Seitenbahnsteigen erhalten.

Umbau
bei laufendem Betrieb
Im Zuge der Bauarbeit an der Verlängerung der Linie U2 muss
aufgrund der neuen Situierung der U2/U4-Verknüpfungsstation Schottenring
auch die Trasse zwischen den Stationen Schottentor und Schottenring
geändert bzw. neu gebaut werden. Im Bereich der Maria-Theresien-Straße
wird der bestehende, unterirdisch verlaufende U2-Tunnel für den Absprung
der neuen Trasse verbreitert und eingetieft.
Der U2-Betrieb zwischen Schottentor und Schottenring kann während
der Bauzeit trotzdem aufrechterhalten werden, die bestehende Trasse kann
aber nur mehr eingleisig geführt werden. Für die dafür
notwendigen Umbauarbeiten musste die U2 während der Semesterferien
vorübergehend ganz eingestellt werden.

Ing.
Kurt Großkopf, Ombudsmann des U2-Streckenabschnitts,
überwacht die Bauarbeiten.
Kundenfreundliche
Lösung während des eingleisigen Betriebs
In der Station Schottenring wurde ein Bahnsteig der Linie U4 (Richtung
Hütteldorf) provisorisch verbreitert, sodass bei den Zügen der
Linie U2 die Türen auf beiden Seiten geöffnet werden können.
Den Fahrgästen steht nun auf beiden Seiten des Zuges ein Bahnsteig
zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Es kann daher von der U2 in
die U4 sowohl nach Heiligenstadt als auch nach Hütteldorf direkt
am Bahnsteig, ohne dazwischen Stiegen oder Rolltreppen benützen zu
müssen, umgestiegen werden.
Diese besonders kundenfreundliche Lösung ist aufgrund der baulichen
Gegebenheiten nur für Kurzzüge realisierbar. Daher werden auf
der U2 vorerst weiterhin nur Kurzzüge eingesetzt. Die Intervalle
der U2 und die Fahrzeit zwischen Schottentor und Schottenring wurden durch
die Umstellung auf eingleisigen Betrieb nicht verändert.
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