Nr. 166/2004

Kunst im Foyer: Martina Schettina

Bis Ende Juni 2004 präsentiert die Fernwärme Wien in ihrem Foyer Werke von Martina Schettina. Die Künstlerin will mit ihren Bildern magische Momente einfangen. Es kann dies einfach nur die Stimme sein, die Art sich zu bewegen oder der Intellekt, der zum kreativen Widerspruch reizt.

Der Hintergrund ist das Bühnenbild, vor dem die Figuren wie Schauspieler auf einer Bühne ihre Geschichten erzählen. Sie nennt deshalb ihre Werke gern Magierbilder.



Martina Schettina: „It’s cold outside“

„Du begegnest einem Menschen, der dich fasziniert. Es kann seine Stimme sein, die du erotisch findest, oder seine Art, sich zu bewegen. Vielleicht ist es auch der Intellekt, der dich zum kreativen Widerspruch reizt, oder einfach nur seine Gestalt. Du fühlst seine Gegenwart prickelnd, du genießt seinen Geruch, und sein Gehen lässt dich einsam und voll Sehnsucht zurück. Der Mann, der solcherart magisch die Frau anzieht, ist ,der Magier‘. Ich versuche, die ,magischen Momente‘ festzuhalten, die bei solchen Begegnungen entstehen.“

Seit 2001 entstanden die teils großformatigen Öl- und Acrylbilder zum Magier-Thema, deren Hintergründe noch stärker abstrahiert sind und deren Farbpalette sich streng reduziert.

Prof. Mag. Martina Schettina wurde 1961 in Wien geboren und betreibt seit 1989 ihr Atelier in Langenzersdorf.
Neben Öl- und Acrybildern arbeitet sie auch an Holzschnitten und Kaltnadelradierungen, die die menschliche (vor allem weibliche) Seele zum Inhalt haben.

Infos: www.martina.schettina.com.

Die Ausstellung im Fernwärme-Foyer, Wien 9, Spittelauer Lände 45, ist täglich – bei freiem Eintritt – von 9 bis 19 Uhr geöffnet, leicht erreichbar mit U4, U6, Station Spittelau. Infos auch im Internet unter www.fernwaermewien.at