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Kunst
im Foyer: Martina Schettina
Bis
Ende Juni 2004 präsentiert die Fernwärme Wien in ihrem Foyer
Werke von Martina Schettina. Die Künstlerin will mit ihren Bildern
magische Momente einfangen. Es kann dies einfach nur die Stimme sein,
die Art sich zu bewegen oder der Intellekt, der zum kreativen Widerspruch
reizt.
Der Hintergrund ist das Bühnenbild, vor dem die Figuren wie Schauspieler
auf einer Bühne ihre Geschichten erzählen. Sie nennt deshalb
ihre Werke gern Magierbilder.

Martina
Schettina: Its cold outside
Du
begegnest einem Menschen, der dich fasziniert. Es kann seine Stimme sein,
die du erotisch findest, oder seine Art, sich zu bewegen. Vielleicht ist
es auch der Intellekt, der dich zum kreativen Widerspruch reizt, oder
einfach nur seine Gestalt. Du fühlst seine Gegenwart prickelnd, du
genießt seinen Geruch, und sein Gehen lässt dich einsam und
voll Sehnsucht zurück. Der Mann, der solcherart magisch die Frau
anzieht, ist ,der Magier. Ich versuche, die ,magischen Momente
festzuhalten, die bei solchen Begegnungen entstehen.
Seit 2001 entstanden die teils großformatigen Öl- und Acrylbilder
zum Magier-Thema, deren Hintergründe noch stärker abstrahiert
sind und deren Farbpalette sich streng reduziert.
Prof. Mag. Martina Schettina wurde 1961 in Wien geboren und betreibt seit
1989 ihr Atelier in Langenzersdorf.
Neben Öl- und Acrybildern arbeitet sie auch an Holzschnitten und
Kaltnadelradierungen, die die menschliche (vor allem weibliche) Seele
zum Inhalt haben.
Infos: www.martina.schettina.com.
Die Ausstellung im Fernwärme-Foyer, Wien 9, Spittelauer Lände
45, ist täglich bei freiem Eintritt von 9 bis 19 Uhr
geöffnet, leicht erreichbar mit U4, U6, Station Spittelau. Infos
auch im Internet unter www.fernwaermewien.at
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