Nr. 167/2004

UMFANGREICHE ORGANISATION DER BESTATTUNG WIEN:
Feierliche Verabschiedung von Kardinal Franz König
Mehr als 40 Mitarbeiter der Bestattung Wien waren im März im Einsatz, als die sterbliche Hülle des Wiener Alterzbischofs im Wiener Stephansdom offen aufgebahrt wurde.

„Umfangreiche Organisation ist nötig, wenn ein derartig großes Begräbnis reibungslos über die Bühne gehen soll“, sagen Peter Holeczek, Kurt Laager, Wolfgang Maling und Helmut Quirxtner von der Bestattung Wien.

Sie zeichneten für den reibungslosen Ablauf der Trauerfeier in Zusammenarbeit mit der röm.-kath. Kirche, dem Bundesheer, der Bundespolizei und dem ORF verantwortlich.



Der Sarg von Kardinal Dr. Franz König wurde
im Hauptschiff des Stephansdomes aufgebahrt.

Würdevoller Rahmen bereitgestellt
Die Umsetzung aller Wünsche für die Trauerfeier war der Bestattung Wien dabei ein großes Anliegen. So wurde eine Vorrichtung für die Aufstellung des Bischofsstabes eigens hergestellt. Der verwendete patinierte Kupfersarg war eine Einzelanfertigung der Sargerzeugung Atzgersdorf GmbH, einem Tochterunternehmen der Bestattung Wien.

Zum Einsatz kam auch eine speziell konstruierte Tumba (Vorrichtung zur Sargaufstellung), die den Blick auf den Verstorbenen ermöglichte.

Weiters stellte die Bestattung Wien 14 „Engelsleuchter“ – originalgetreu jenen Kerzenleuchtern nachgebildet, die um 1900 verwendet wurden – sowie sämtliche Kerzen, die im Stephansdom brannten, bei. Die Absperrungen im Inneren des Domes sowie die Trauerlampions, die die Geistlichen beim Umzug um den Stephansdom verwendeten, wurden ebenfalls von der Bestattung Wien zur Verfügung gestellt.

Beim Eingang des Primtores boten vier Kondolenzbücher die Möglichkeit für entsprechende Eintragungen.



Eine große Anzahl an Wienerinnen und Wienern
erwies dem verstorbenen Kardinal ihre letzte Ehre.

Bestattung Wien seit 1907 tätig
Die Bestattung Wien wurde im Jahr 1907 – damals noch unter dem Namen „Gemeinde Wien – Städtische Leichenbestattung“ – gegründet. Heute wird sie als Tochterunternehmen der Wiener Stadtwerke Holding AG als privatrechtliches Unternehmen geführt.

Seit Bestehen hat die Bestattung Wien rund zwei Millionen Beerdigungen und weltweite Überführungen reibungslos organisiert. Damit ist sie eine der größten Bestattungen Europas und die größte Österreichs. Im vergangenen Jahr wurden von der Bestattung Wien rund 20.000 Bestattungsleistungen durchgeführt, davon waren 10.000 Erdbestattungen.

Bestattung Wien in Niederösterreich
Die Bestattung Wien berät nicht nur in Wien, sondern bietet Rat und Hilfe im Trauerfall auch in Schwechat und Korneuburg an.

Die Kundenservicestelle Korneuburg ist für Beratung und Information Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Die Serviceeinrichtung ist unter der Telefonnummer 02262/72144 rund um die Uhr erreichbar.

Für Beratungen ist die Kundenservicestelle in Schwechat von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr geöffnet. Freitags stehen den Hinterbliebenen die Berater von 8 bis 12 Uhr zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeiten ist die Bestattung unter der Telefonnummer (01) 501 95-0 zu erreichen.

Darüber hinaus betreibt die Bestattung Wien rund 30 gewerberechtlich genehmigte Meldestellen für Todesfälle in Niederösterreich. Diese befinden sich vor allem in Gemeindeverwaltungen rund um Wien, aber auch in Pfarrämtern.

Davon sind 20 untertags besetzt und stellen so die erste Ansprechstelle für Rat und Hilfe im Trauerfall sowie für allgemeine Beratung dar.

Zur Bestellung eines Begräbnisses selbst stehen dann die Kundenservicestellen der Bestattung Wien zur Verfügung.


Die Wiener Kundenservicestellen der Bestattung Wien sind zertifiziert.