Nr. 168/2004
NACHHALTIGKEIT – DENKEN UND ARBEITEN FÜR GENERATIONEN:
Eine Million rasen täglich mit achtzig durch Wien
Dank dem kundenorientierten Angebot der Wiener Linien haben U-Bahn, Bim und Bus im Rennen um die Zukunft mit dem Auto längst gleichgezogen.

Silberpfeil schlägt Auto
Wien ist die einzige Metropole Europas in der genau so viele Zuwächse bei den Öffi-Benützern wie Rückgänge bei den Autofahrten zu verzeichnen sind. Das hat viele Gründe.

Einer davon ist sicherlich die konsequente Umsetzung des Wiener Verkehrskonzepts aus dem Jahr 1993, das die Steigerung des Marktanteils des öffentlichen Verkehrs bis 2010 von 29 auf 35 Prozent festschreibt. Dass bereits 2001 ein Marktanteil von 34 Prozent erreicht wurde, stellt den Wiener Linien, dem größten Mobilitätsdienstleister Österreichs, das beste Zeugnis aus.

Hauptverantwortlich für diesen, auch international beeindruckenden Erfolg sind moderne, kundenorientierte Marketingstrategien, die kontinuierliche Verbesserung des Angebots auf allen 117 U-Bahn-, Straßenbahn- und Autobuslinien sowie das moderne U-Bahn-Netz als Rückgrat des Wiener Verkehrssystems.

Etwa die Hälfte aller Fahrgäste (ca. 1 Mio./Tag) benützen die U-Bahn, die heute auch unter Wiens Autofahrern als das beliebteste Verkehrsmittel in der Stadt gilt. Mit derzeit 61 Kilometer Länge und 85 U-Bahn-Stationen trennen das Wiener U-Bahn-Netz nur noch 14 Kilometer und 16 Stationen von seinem vorläufigen Plafond, der 2009 erreicht sein wird.


Öffentliche Mobilität
im Sinn kommender Generationen
Da der ULF ohne Achse zwischen den Rädern auskommt, behindern in seinem Inneren weder Stufen noch andere Hindernisse.

Bim flott unterwegs
Wesentlichen Anteil am Erfolg der Wiener Linien hat aber auch Wiens „Bim“. Die heißt zwar jetzt ULF (Ultra Low Floor), ist brandneu und hat dank ihrer computergesteuerten Einzelradaufhängung den niedrigsten Einstieg der Welt mit knapp 19 Zentimeter Höhe.

Weiters kann ULF seine Bremsenergie ins Netz zurückspeisen, was einen äußerst ökonomischen wie ökologischen Betrieb ermöglicht. Das einzige, was die gute alte „Bim“ und ULF noch gemeinsam haben, ist, dass sich beide „bimmelnd” bemerkbar machen und auf denselben Schienen unterwegs sind.

Und da in den 60er- und 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts das Wiener Straßenbahnnetz kaum zurückgebaut wurde, um dem Auto Platz zu machen, verfügen die Wiener Linien heute über das drittgrößte Straßenbahnnetz der Welt.



Komm mit im knallroten Umweltbus!
Mit mehr Komfort durch seinen „stufenlosen“ Einstieg.

Wiens knallrote Umweltbusse
Ergänzt werden U-Bahn und Straßenbahn durch die umweltfreundlichste Autobusflotte der Welt (alle Busse mit Flüssiggasmotoren und Drei-Wege-Katalysator). Die seit 1992 im Einsatz stehenden „Niederflurbusse“ zeichnen sich darüber hinaus durch stufenlose Einstiege, elektronische Fahrzielanzeige und eine deutlich verbesserte Belüftung und Heizung aus.

Alles in allem können die Wiener Linien in 80 Prozent aller Fahrten, die nicht mit dem Auto gemacht werden müssen, eine konkurrenzfähige Alternative zum Individualverkehr anbieten. Ganz zu schweigen von den daraus resultierenden, höchst wirksamen Klimaschutzmaßnahmen.

Die Broschüre zum Thema „Nachhaltigkeit“
Diese Broschüre bietet einen Auszug aus den vielen in die Zukunft weisenden Aktivitäten und Innovationen des Stadtwerke-Konzerns mit seinen Töchtern Wien Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und BMG.

Die Broschüre kann unter www.wienerstadtwerke.at oder unter der Gratis-Telefonnummer 0800 555 800 bestellt werden.