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KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM:
Der Kunstmediator 2004 ging an die Wiener Linien
Mit dem von der IG Galerien verliehenen Award Kunstmediator werden Personen oder Organisationen für besondere Verdienste in der Vermittlung von Kunst ausgezeichnet. Preisträger dieses Jahres sind die Wiener Linien.

Michael Lichtenegger (Mitte) hat als Vertreter der Geschäftsführung
der Wiener Linien den Award aus den Händen von Helmut A. Gansterer
(2. v. l.), selbst Kunstmediator 2003, entgegengenommen.
Die Wiener Linien entsprechen in der Form, wie sie Kunst in den Bau der
U-Bahn-Linien integrieren, voll und ganz den Zielen der IG Galerien. Sie vermitteln Kunst im besten Sinne des Wortes auf Schritt und Tritt. Sie bringen nicht nur indirekt das Publikum zur Kunst, sondern auch direkt die Kunst zum Publikum.
Der Kunstmediator 2004 ist daher ein Preis für ein Unternehmen, das bewiesen hat, dass Kunst überall dort stattfinden kann, wo man ihr bewusst und gezielt Raum gibt, erklärte Georg Haslinger, Kurator der IG Galerien, in seiner Laudatio.
Der Award in Form einer Edelstahlskulptur ist jedes Jahr ein Unikat des steirischen Bildhauers Franz Wieser. Die Auseinandersetzung mit moderner Kunst braucht nicht auf Museen und Galerien beschränkt zu bleiben.

Anton Lehmdens Mosaik-Glasfries in der Station
Volkstheater ist ein Beispiel von Kunst im öffentlichen Raum.
Gerade am Beispiel der Wiener U-Bahn-Stationen zeigt sich, dass die Einbeziehung großer zeitgenössischer Künstler wie Anton Lehmden, Adolf Frohner, Oswald Oberhuber oder Rudi Wach den technischen, nach rein funktionellen Kriterien gebauten Bauwerken einen besonderen Charme und eine atmosphärische Schönheit geben kann.
Diese Integration von Kunst in Verkehrsbauwerke wird von den Kunden der Wiener Linien durchwegs als angenehm und harmonisch empfunden.
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