|
NACHHALTIGKEIT DENKEN UND ARBEITEN FÜR GENERATIONEN:
Investitionen in die Zukunft
Die qualitative Verbesserung und Absicherung der Energie- und Verkehrsdienstleistungen des Wiener-Stadtwerke-Konzerns verlangt laufend umfangreiche Investitionen.
Weil sich Marktverhältnisse und Kundenansprüche ständig verändern, sind dabei verantwortungsbewusste Planung sowie unternehmerischer Weitblick notwendig. Die Wiener Stadtwerke werden in ihrem Investitionsverhalten diesen Ansprüchen gerecht.

Qualitätsoffensive bei den Wiener Linien: Bis Ende 2005 werden
150 Niederflurstraßenbahnen (ULF) auf Wiens Straßen unterwegs sein.
150 weitere Garnituren kommen ab 2006 dazu.
Qualitätsoffensive
Mit rund 377 Millionen Euro war 2004 eines der investitionsstärksten Jahre der Wiener-Linien-Firmengeschichte. Ein Großteil der Investitionen, nämlich rund 267 Millionen, entfiel auf den U-Bahn-Ausbau. Einen weiteren Investitionsschwerpunkt bildete die Anschaffung von Niederflurfahrzeugen.
Diese Investitionsoffensive beschränkt sich jedoch nicht auf das Jahr 2004, sondern wirkt auch mehrere Jahre in die Zukunft: Mit einem Auftragswert von fast 360 Millionen wurden weitere 150 klimatisierte Niederflurstraßenbahnen (ULF) und um rund 90 Millionen 38 neue Niederflurfahrzeuge für die U-Bahn-Linie U6 bestellt.
In all diesen Investitionsentscheidungen steht neben der technischen Komponente die qualitative Verbesserung der Dienstleistungen im Vordergrund. Zu Recht kann auch von einer Qualitätsoffensive gesprochen werden, die von den Kunden auch honoriert wird. Ein internationales Benchmarking weist die Wiener Linien unter anderem auch in der Kategorie Komfort als Klassenbesten aus.
Diese Zufriedenheit spiegelte sich auch in der Entwicklung der Beförderungsleistung wider. Mit 735 Millionen Fahrgästen wurde 2004 ein Rekordwert erreicht ein deutliches Signal für die hervorragende Positionierung der Wiener Linien (siehe auch Seite 7).
Wien Energie investierte im Jahr 2004 mehr als 176 Millionen Euro in die Erweiterung und Erneuerung der Netze und hat damit die Versorgungssicherheit Wiens auf hohem Niveau abgesichert.
Das Top-Thema 2005: Umweltschutz
Die Wiener Stadtwerke und ihre Tochtergesellschaften sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch in Fragen des Umweltschutzes bewusst im Jahr 2005 werden die diesbezüglichen Anstrengungen noch stärker forciert.
Wien Energie z. B. setzt vermehrt auf erneuerbare Energieträger. Nach den bestehenden Anlagen in Pama-Gols sowie Zurndorf wird ein weiterer Windpark im Süden Wiens errichtet. Zudem werden rund 15 Millionen Euro in ein Kleinwasserkraftwerk an der Nußdorfer Schleuse investiert. Mit Herstellungskosten von 52 Millionen entsteht derzeit am Standort Simmering das größte Waldbiomassekraftwerk Europas, das Mitte 2006 in Betrieb gehen wird.
In Summe werden aus den genannten Projekten rund 67.000 Wiener Haushalte mit Strom und rund 12.000 Haushalte mit Wärme versorgt werden können.
Zukunftsweisend gestaltet sich auch die Erdgasauto-Offensive von Wien Energie, die nicht nur die Aufstockung des eigenen Fuhrparks, sondern mittelfristig auch eine breitere öffentliche Versorgung mit dem Treibstoff Erdgas vorsieht.
Wirken für Wien in Zahlen
Den Wiener-Stadtwerke-Geschäftsbericht 2004
gibt es im Internet unter www.wienerstadtwerke.at. |
 |
|