Nr. 175/2005

NACHHALTIGKEIT – DENKEN UND ARBEITEN FÜR GENERATIONEN:
Jobs für eine funktionierende Stadt
14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Stadtwerke sorgen für eine funktionierende Wiener Infrastruktur.

Eine Stadt am Laufen zu halten, heißt, die Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu bringen, genügend Strom bereitzuhalten und Wohnungen zu wärmen. Eine Stadt muss funktionieren. Das bedeutet, die fundamentalen Bedürfnisse einer millionenköpfigen Bevölkerung auf kleinem Raum jeden Tag aufs Neue sicherzustellen – und zwar so unauffällig wie möglich.

Die Wiener Stadtwerke tragen mit ihren Tochtergesellschaften Wien Energie und Wiener Linien bzw. deren Serviceleistungen viel zur hohen Lebensqualität in Wien bei. Dazu gehört auch, dass U-Bahn, Straßenbahn und Bus ihre Fahrgäste verlässlich und sicher ans Ziel bringen.

Und es zeugt von Verantwortungsbewusstsein, wenn Hunderttausende Wiener Wohnungen mit der Abwärme von verbranntem Müll geheizt werden – umweltschonend, effizient und zu verträglichen Kosten. Die Wiener Stadtwerke mit ihren Tochterunternehmen Wien Energie und Wiener Linien tragen wesentlich dazu bei, dass das Herz der Stadt pulsiert.

Gewichtiger Arbeitgeber
Dafür sorgen die rund 14.500 Menschen, die für die Wiener Stadtwerke arbeiten. Die Wiener Stadtwerke sind auch einer der bedeutendsten Ausbildungsbetriebe im Großraum Wien. Rund 350 Lehrlinge werden derzeit konzernweit ausgebildet. Zahlreiche Aufträge an die Wirtschaft aus dem laufenden Betrieb, aber vor allem die großen Investitionen schaffen zusätzlich Arbeitsplätze.

Erfolgsfaktor Mitarbeiter
Der Erfolg eines Dienstleistungsunternehmens wie der Wiener Stadtwerke ist von vielen Faktoren abhängig. Einige lassen sich ganz konkret beeinflussen. Die Qualität der Leistungen zum Beispiel. Die Zufriedenheit der Kunden, ein schlichtweg unverzichtbares Element. Oder die Kompetenz der Mitarbeiter/-innen. Wobei Letzterer eine ganz zentrale Rolle zukommt. Die Mitarbeiter/-innen sind das Gesicht der Wiener Stadtwerke.

Einerlei, ob es sich dabei um Busfahrer, Energieberater, Rechnungsprüfer oder IT-Spezialisten handelt. Sie sind es, denen die Kunden Tag für Tag aufs Neue begegnen. Sie sind, auch wenn das Wort bisweilen kritisiert wird, das Humankapital der Wiener Stadtwerke. Ein Kapital, das sich freilich nicht auf Euro und Cent herunterbrechen lässt. Es sind das geballte Wissen, das Können, die Expertise, das Auftreten, die Ausbildung, die zusammen das Humankapital ausmachen.

Darin muss aber auch laufend investiert werden. Die Wiener Stadtwerke und ihre Tochterunternehmen haben dazu eine Vielzahl an Angeboten und Projekten für ihre Mitarbeiter/-innen ausgearbeitet, um deren Qualität und ihren Wissensstand zu sichern und noch zu steigern.

Aus- und Weiterbildung
Um die Mitarbeiter/-innen auf ihre täglichen Herausforderungen bestens vorzubereiten, bieten die Wiener Stadtwerke neben den laufbahnbezogenen Programmen ein offenes und breit gefächertes Schulungsangebot. 2004 nahmen mehr als 9.000 Mitarbeiter/-innen an rund 2.500 Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teil.

Als einen wesentlichen Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung betrachten die Wiener Stadtwerke die Aufgabe, jungen Menschen den Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

Fit für den Job – fit für die Zukunft
Die Wiener Stadtwerke und ihre Tochterunternehmen Wien Energie, Wiener Linien und Bestattung Wien bilden derzeit knapp 350 Lehrlinge in dreizehn verschiedenen Berufsfeldern aus. Die Palette reicht vom bürokaufmännischen Bereich über die Elektroenergietechnik bis zur Sanitär- und Klimatechnik.

Als Ausbildungsbetrieb können die Wiener Stadtwerke auf eine mehr als 50-jährige Tradition verweisen: Seit dem Jahr 1953 werden in dem Infrastruktur-Dienstleistungsunternehmen Lehrlinge ausgebildet. Großer Wert wird auf die Qualität der Ausbildung gelegt. Denn die Lehrlinge von heute sorgen morgen dafür, dass stets das Licht angeht, die Heizung funktioniert und die U-Bahn pünktlich kommt.

Kundenorientierung
Die Wiener Stadtwerke haben in den letzten Jahren den Wandel vom Monopolisten zu einem wettbewerbs- und kundenorientierten Infrastruktur-Dienstleistungsunternehmen vollzogen. Diese Philosophie schlägt sich auch in der Lehrlingsausbildung zu Buche. Im Vordergrund steht immer eine kunden- und dienstleistungsorientierte Ausbildung.

Die hohe Qualität der Ausbildung trägt dazu bei, dass durch die Leistungen des Wiener-Stadtwerke-Konzerns in der Stadt Wien alles „rund“ läuft. Mit sichtbaren (Wiener Linien) und unsichtbaren (Strom, Gas, Fernwärme, Telekommunikation) Lebenslinien, die sich durch die Bundeshauptstadt schlängeln und einen wesentlichen Baustein der viel gepriesenen Wiener Lebensqualität darstellen.

www.wienerstadtwerke.at