Nr. 175/2005

WIEN ENERGIE BEANTWORTET DIE FRAGE:
Was steckt dahinter?
Christina Stürmer, Josef Hickersberger und Mirna Jukic haben – mit allen Wienerinnen und Wienern – eines gemeinsam: die sicherste Energieversorgung. Wien Energie zeigt ab Mitte September, was tatsächlich dahinter steckt, dass 365 Tage im Jahr, 24 Stunden rund um die Uhr Strom, Gas und Fernwärme fließen.

Prominente Kunden
Wien-Energie-Kunden, die jeder kennt: Christina Stürmer, Mirna Jukic und Josef Hickersberger sind derzeit auf Wiens Plakatwänden zu sehen. Neben den Kunden zeigt Wien Energie aber auch die Hauptdarsteller, die dahinterstecken: die effizienten und umweltfreundlichen Kraftwerke mit ihren Mitarbeiter/-innen und ihrer Technik.

Wer den Stecker in die Steckdose steckt, die Gas- oder die Fernwärme-Heizung einschaltet, denkt nicht viel darüber nach. Wer weiß schon, welcher Aufwand und welche Technik sich dahinter verbergen? Bei Wien Energie, einem Unternehmen der Wiener Stadtwerke, sind es neben rund 5.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die effizientesten Stromkraftwerke Europas, das modernste Gasnetz-Managementsystem Europas und die umweltfreundliche Fernwärme-Produktion.

Energieberatung und Service
Eine kompetente Ansprechstelle für alle Energiefragen: Acht Kundendienstzentren erledigen alle Anliegen (Wien 9, Wien 21, Wien 23, Klosterneuburg, Purkersdorf, Schwechat, Mödling, Baden) wie z. B. Auskünfte zur Strom- oder Gasrechnung, Informationen zu Tarifen, Zahlungsvereinbarungen, Vermittlung bei Störungen oder anderen technischen Problemen.

Telefonische Beratung und Auskunft gibt’s unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 500 800. Und das Wien-Energie-Haus in der Mariahilfer Straße ist das Zentrum für Energieberatung. Details dazu auf Seite 15.

www.wienenergie.at

Karl Tanzer, Spezialfacharbeiter, Wien Energie Wienstrom
Im Kraftwerk Simmering sorgt modernste Technik für die Versorgungssicherheit mit Strom. Spezialfacharbeiter wie Karl Tanzer sorgen dafür, dass alle Anlagen laufen. Oft unter extremen Bedingungen mit viel Schmutz, Staub und Hitze.

Der riesige Elektro-Filter zum Beispiel, der Staubpartikel für eine saubere Luft bindet, muss regelmäßig gewartet werden. Im Inneren werden alle Teile geprüft und gereinigt. Bei Störungen kein leichter Job.

Tanzer: „Es ist nicht lustig, wenn kurz vorher der Elektro-Filter mit 160 Grad aufgeheizt war und wir dann nach einer kurzen Abkühlphase da hineingehen müssen, um etwas zu reparieren – in einer Höhe von 10 bis 15 Meter. Das geht nur mit Spezialanzug und Atemmaske.“

Norbert Kernbichler, Kraftwerkselektriker, Wien Energie Fernwärme
Ob Müllverbrennung, Turbine, die drei Außenwerke oder die Spitzenheizkessel – Norbert Kernbichler und seine Kollegen haben alles im Griff.

Im Team zu zehn Mann überwachen sie im Schichtbetrieb den Verbrennungsprozess für die Fernwärmeproduktion in der Schaltwarte Spittelau. Der Kraftwerkselektriker ist sofort zur Stelle, wenn irgendwo etwas nicht so funktioniert, wie es soll.

Eine heikle Aufgabe, die langjährige Erfahrung, Fachwissen, Flexibilität, aber auch gute Ortskenntnis des riesigen Areals verlangt. Kernbichler: „Wir müssen sehr rasch und zielgenau arbeiten. Jede Minute zählt, damit die Anlage immer läuft.“

Martin Rupp, Innendichtsteller von Gasrohren, Wien Energie Gasnetz
Dichtstellung von Gasrohren ist das tägliche (und nächtliche) Geschäft von Martin Rupp. Die Innendichtstellung von Gasrohren mit BCG ist ein relativ neues Verfahren.

Was früher Tage dauerte und viel Schmutz verursachte, kann jetzt ohne Stemmen in nur 12 Stunden bewältigt werden. Dann sind die Gasrohre wieder für 25 Jahre störungsfrei verwendbar. Der hoch spezialisierte Facharbeiter steht hier stellvertretend für sein Team.

Martin Rupp arbeitet in der Gruppe mit zwei bis drei Kollegen. Sie sind Tag und Nacht österreichweit im Dienste der Kunden unterwegs.

Zahlen und Fakten
  • Wien Energie liefert rund 24.150 Gigawattstunden Energie pro Jahr.
  • Rund 5.600 Mitarbeiter/-innen sorgen für beste Versorgungssicherheit mit Strom, Gas und Fernwärme.
  • Das Leitungsnetz für den Transport von Energie ist beeindruckend, insgesamt können in den einzelnen Unternehmen knapp 27.500 km Leitungen addiert werden.
„Alltag – Eine Gebrauchsanweisung“
Was dahinter steckt, zeigt auch die neue permanente Ausstellung des Technischen Museums. Wien Energie unterstützt „Alltag – eine Gebrauchsanweisung“, die seit 13. Oktober zu sehen ist.

Die Ausstellung beantwortet zum Beispiel Fragen wie jene, was ein Ribiselkuchen mit der Herstellung von Terrazzo zu tun hat. Oder was Schlösser mit Staubsaugern gemeinsam haben. www.tmw.at