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Kunst im Foyer: Alexander Bisenz

Wenn Alexander Bisenz zu malen beginnt, tut er dies bis zur totalen Erschöpfung, bis die Hände offen sind vom Sand, den er einfärbt und als Malgrund verwendet, und die Augen brennen von der Acrylfarbe. Denken in Farbe nennt er diesen rauschhaften Zustand, bei dem er alles um sich herum vergisst und Zeit und Raum aufgehoben sind.
Die Farbe ist immer Acryl, er malt mit dem Pinsel, ein anderes Mal mit der Spachtel, er verwendet Löffel und Finger, nennt das dann Fingerpinsel, Schüttspachtel oder Löffelföhn und erfindet überhaupt gern sprachspielerische Texte zu seinen Arbeiten, die aber nicht immer zu einem Titel werden, denn die meisten Bilder müssen ohne Titel auskommen.

Stille und nervöse Flächen
Ausstellung im Foyer bei Wien Energie Fernwärme, 9, Spittelauer Lände 45, von 15. November bis 15. Jänner, bei freiem Eintritt täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Infos: www.bisenz.at und www.fernwaermewien.at
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