WIENER STADTWERKE SPONSERN WIEN MUSEUM:
Wiener Geschichte mit Wiener Gesichtern
Metternich, Kaiserin Elisabeth oder die Wiener Bürgermeister – sie alle sind in der Porträtsammlung des Wien Museums vertreten und wurden von namhaften Künstlern porträtiert. Anlässlich der Ausstellung „Schau mich an“ in der Hermesvilla haben drei Leserinnen bzw. Leser von „24 Stunden für Wien“ die einzigartige Chance, von zeitgenössischen Künstlern „verewigt“ zu werden.

Franz Howanietz: Dichter Rudolf Jeremias Kreutz, 1928
Die einzigartige Portätsammlung des Wien Museums umfasst an die 100.000 Bilder von prominenten, aber auch unbekannten Bewohnern Wiens. Die neue Ausstellung „Schau mich an“ erzählt eine Geschichte mit 300 Bildnissen aus mehreren Jahrhunderten.
Porträts vergangener Tage verraten viel über soziale Rangordnung, inszenierte Macht, Schönheitsideale und moralische Werte. Die Besucher/-innen können hier der Frage nachgehen, wer sich porträtieren ließ – und zu welchem Zweck.

Hans Makart: Schauspielerin Charlotte Wolter als „Messalina“, 1875
Die Ausstellung nähert sich dem Thema in elf Kapiteln. Sie beginnt mit dem Tod: Totenporträts und Totenmasken berühmter Künstler geben den Dargestellten eine Art zweites Leben. Stets waren die Portäts Bilder gegen das Vergessen.
Im Fokus stehen auch Porträts der politischen Elite – von den Habsburgern bis zu den Wiener Bürgermeistern ebenso wie die Familien-Idyllen des Biedermeier. Porträts wurden zu Momentaufnahmen privaten Glücks. In dieser Zeit begann auch ein Boom bei Kinderporträts.

Wilhelm Scharmann: Lionel, der Löwenmensch, um 1910
Who’s who der Wiener Gesellschaft
Ein eigener Bereich ist Josef Kriehuber, dem berühmtesten Wiener Porträtlithografen des 19. Jahrhunderts, gewidmet. Seine Kundenkartei liest sich wie ein Who’s who der Wiener Gesellschaft: Metternich, Radetzky, Grillparzer, Ghega, Johann Strauß Sohn.
Dem Starkult um die Burgtheaterdiva Charlotte Wolter, ein Paradebeispiel für die verführerische „öffentliche Frau“, geht die Ausstellung ebenso nach wie Zeugnissen aus der „Gegengesellschaft“.
So sind etwa Verbrecherfotos und Porträts von Halbweltdamen oder Varietékünstlerinnen zu sehen. Neben Erotik waren auch Darstellungen von physischer Abnormität beliebt – Haarmenschen, Bartfrauen oder Kleinwüchsige.

Trude Fleischmann: Tänzerin Claire Bauroff, 1925
Porträtierungen zu gewinnen!
Die Wiener Stadtwerke haben als Hauptsponsor des Wien Museums eine exklusive Gewinnchance vereinbart: „24 Stunden für Wien“-Leser/-innen können in dieser und in den kommenden zwei Ausgaben eine Porträtierung durch einen zeitgenössischen Künstler gewinnen.
Die Künstler/-innen werden von Fachleuten des Wien Museums ausgewählt. Die Porträts der Gewinner/-innen werden in die Porträtsammlung des Wien Museums aufgenommen und in der jeweils nächsten Ausgabe von „24 Stunden für Wien“ vorgestellt.
Das Wien Museum Karlsplatz wird umgebaut. Das Foyer wird erweitert und übersichtlicher angelegt. Der bisherige „Studiensaal“ und die angrenzenden Depoträume werden zu 390 m2 zusätzlicher Sonderausstellungsfläche umgestaltet.
Das Wien Museum Karlsplatz eröffnet wieder am 27. April 2006. |
Die Ausstellung |
„Schau mich an –
Wiener Porträts“
bis zum 7. Jänner 2007
im Wien Museum Hermesvilla,
Wien 13, Lainzer Tiergarten
bis 26. 10.: Di.–So., Fei. 10–18 Uhr
ab 27. 10.: Fr.–So., Fei. 10–16.30 Uhr
Info: www.wienmuseum.at |
 |
GEWINNSPIEL |
Drei Leserinnen bzw. Leser von „24 Stunden für Wien“ können jetzt mit ein wenig Glück in die Wiener Geschichte eingehen und in die Porträtsammlung des Wien Museums aufgenommen werden.
Einfach die Gewinnfrage beantworten, E-Mail an info@schmid-verlag.at bzw. eine Postkarte an folgende Adresse senden:
Bohmann-Verlag
Kennwort „Schau mich an“
Leberstraße 122
1110 Wien
|
Die Gewinnfrage:
Wann wird das Wien Museum
Karlsplatz wieder eröffnet? |
Einsendeschluss: 28. April 2006
Zu gewinnen gibt’s drei Porträtierungen für die Porträtsammlung des Wien Museums.
Bitte unbedingt Name, Adresse und Telefonnummer angeben!
Die Gewinner/-innen werden schriftlich verständig. Über das Gewinnspiel ist kein Schriftverkehr möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich.
|
|