Nr. 181/2006

WIENER STADTWERKE SPONSERN WIEN MUSEUM:
Diese Gesichter sind Wiener Geschichte
Die Ausstellung „Schau mich an“ im Wien Museum Hermesvilla widmet sich Porträts vergangener Tage. Anneliese Pleschberger (Titelbild) ist eine der Gewinnerinnen, die beim Gewinnspiel anlässlich dieser Ausstellung eine Porträtierung durch einen zeitgenössischen Künstler gewonnen haben.



Anneliese Pleschberger freut sich über ihre Porträtierung
durch die Künstlerin Gesche Heumann.

„Ich auf einem Porträt? Ich hab’ gedacht, das gibt’s nicht“, freut sich Anneliese Pleschberger. Sie hat beim „24 Stunden für Wien“-Gewinnspiel mitgemacht und gewonnen. Der Preis war eine Porträtierung durch die Künstlerin Gesche Heumann.

Frau Pleschberger ist sich noch nicht sicher, ob sie das Bild im Schlaf- oder Wohnzimmer ihrer Wohnung im 20. Wiener Gemeindebezirk aufhängt. „Einen Ehrenplatz bekommt es aber alle Fälle“, so Pleschberger.

Die gebürtige Kölnerin Heumann lebt und arbeitet in Wien. Sie liebt es, „Gesichter aktiv anzugucken. Da ist viel Leben und Bewegung auf minimalstem Raum“, so Heumann.

Mehr über die Arbeiten der Malerin Heumann gibt es unter www.heumahd.de.



Christine Bechstein mit ihrer Pappskulptur.

Baustoff aus der Umgebung
Christine Bechstein heißt eine weitere Gewinnerin des Gewinnspiels zur „Schau mich an“-Ausstellung in der Hermesvilla. „Die Arbeit mit dem Künstler Johannes Vogl war wirklich ausgesprochen nett“, freut sich Bechstein über ihren Gewinn.

Es handelt sich dabei um eine Pappskulptur aus der Reihe „Rhizome“. „Die Skulpturen funktionieren ähnlich einem lebenden, parasitären Organismus“, so Johannes Vogl.

„Die Pappe, die ich dabei gebrauche, habe ich immer in unmittelbarer Nähe gesammelt, also wie eine Pflanze, die sich aus ihrer Umgebung den Baustoff bezieht“
, erklärt der Künstler.

Geschichte mit 300 Bildnissen
Wer jetzt Lust auf die Porträt-Ausstellung „Schau mich an“ im Wien Museum Hermesvilla bekommen hat, kann sie noch bis zum 7. Jänner 2007 besuchen.

„Schau mich an“ erzählt eine Geschichte mit 300 Bildnissen aus mehreren Jahrhunderten. Porträts vergangener Tage verraten viel über soziale Rangordnung, inszenierte Macht, Schönheitsideale und moralische Werte.

Die Besucher/-innen können der Frage nachgehen, wer sich porträtieren ließ und zu welchem Zweck.

DIE AUSSTELLUNG

„Schau mich an –
Wiener Porträts“


bis zum 7. Jänner 2007
im Wien Museum Hermesvilla,
Wien 13, Lainzer Tiergarten

bis 26. 10.: Di.–So., Fei. 10–18 Uhr
ab 27. 10.: Fr.–So., Fei. 10–16.30 Uhr

Mehr Informationen unter www.wienmuseum.at