U2-VERLÄNGERUNG GEHT IN DIE NÄCHSTE BAUPHASE:
Startschuss für U2-Ausbau Richtung Aspern
Die neue Strecke vom Stadion über die Donau bis zur Aspernstraße umfasst sechs Stationen und ist rund fünf Kilometer lang. Ende 2010 soll dieser Streckenteil mit Anschluss an den neuen ÖBB-Bahnhof Stadlau und das SMZ Ost fertig sein.

Seit Ende September wird im Bereich der zukünftigen
U2-Station Donauspital gearbeitet.
Seit Sommer 2003 wird an der Verlängerungsstrecke der U2 gebaut. Ab Mai 2008, also rechtzeitig zur Fußball EM, wird man mit der U2 über die bisherige Endstelle Schottenring hinaus bis zum Ernst-Happel-Stadion fahren können.
Ende September haben die Wiener Linien mit den Arbeiten für die weitere Verlängerung der U2 über die Donau in den 22. Bezirk zur Aspernstraße begonnen. Die Fertigstellung und Eröffnung der Verlängerung nach Aspern ist für Dezember 2010 geplant.
Mit der U2 vom Stadion über die Donau bis nach Aspern
Der neue Teilabschnitt beginnt nach der Station Stadion und wird auf einer Hochstrecke – sozusagen im 1. Stock – bis zur neuen Endstelle bei der Aspernstraße geführt. Dabei wird auch die Donau gequert, und zwar auf der bereits Ende der 90er-Jahre gebauten Donaustadtbrücke.
Nach dem Stadion erreicht die U-Bahn die neue U2-Station Donaumarina, in deren besonders attraktivem Nahbereich auch ein großes Bürozentrum mit mehr als 10.000 Arbeitsplätzen – das entspricht der Bevölkerungszahl von Eisenstadt – entstehen wird.
Anschließend überquert die U-Bahn die bereits in den Jahren 1996/1997 gebaute Donaustadtbrücke (Schrägseilbrücke mit einer Masthöhe von 85 m). Diese Brücke wurde bereits damals so konstruiert, dass später eine Querung mit der U-Bahn technisch problemlos möglich ist. Nach Querung der Brücke wird auf der anderen Seite der Donau die Station Donaustadtbrücke erreicht.

Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Finanz- und
Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder gaben am
28. September 2006 den Startschuss für den nächsten
Ausbauschritt der U2-Verlängerung. Mit diesem Spatenstich
haben die Arbeiten am Streckenabschnitt vom
Ernst-Happel-Stadion bis zur Aspernstraße im 22. Bezirk begonnen.
Die Station Donaustadtbrücke erschließt das Freizeitparadies Alte und Neue Donau und trägt damit zu einer weiteren Steigerung der Lebensqualität Wiens bei. Damit ist die U2 nach der U1 und der U6 die dritte U-Bahn-Linie Wiens, die die Donau überquert und einen direkten Zugang zur Donauinsel ermöglicht.
Die nächste U-Bahn-Station Stadlau ist als optimale Umsteigestation zu den Bahnlinien der ÖBB konzipiert. Dem Gedanken des Schienenverbundes (Verknüpfung von überregionalen Zügen der ÖBB mit den regionalen U-Bahn-Zügen Wiens) ist damit im Wiener U-Bahn-Netz zum zehnten Mal (U1: Praterstern und Leopoldau, U3: Westbahnhof und Simmering, U4: Hütteldorf, Landstraße und Spittelau, U6: Philadelphiabrücke und Floridsdorf) optimal Rechnung getragen.
Die folgende Station Hardeggasse führt direkt in ein bestehendes Wohngebiet und erhöht dadurch wesentlich die Attraktivität und Lebensqualität dieses Bereichs.

Bis Ende 2010 realisiert: der Ausbau der U2 bis Aspern.
Station Donauspital wird Wiens hundertste U-Bahn-Station
Mit der nächsten Station Donauspital verfügt auch das nach dem AKH zweitgrößte Wiener Spital über einen direkten U-Bahn-Anschluss. Die Station Donauspital ist übrigens die 100. U-Bahn-Station, die in Wien errichtet wird.
Die erste U-Bahn-Station (Karlsplatz) wurde 1978 in Betrieb genommen. 100 Stationen in rund 30 Jahren zu errichten, ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Als vorläufige Endstelle folgt die 6. Station dieser U2-Verlängerung, nämlich die Station Aspernstraße.
Damit wird in diesem Bereich die Stadtentwicklung wesentlich gefördert und ein neuer Umsteigeknoten als Verbindung mit dem Busnetz entstehen. Die Anlagen nach der Station Aspernstraße sind so konzipiert, dass jederzeit eine Verlängerung ohne verlorenen Aufwand möglich ist.
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