INFRASTRUKTURDIENSTLEISTUNGEN MIT VERANTWORTUNG:
Engagement für die Zukunft
2006 – im achten Jahr nach der AG-Werdung bzw. Ausgliederung aus dem Magistratsverbund – konnte der Wiener Stadtwerke-Konzern wiederum seine Leistungsfähigkeit unter Marktbedingungen unter Beweis stellen.

Der U-Bahn-Ausbau ist eine nachhaltige Investition in die Mobilität
und Lebensqualität für die Wiener Bevölkerung. Im Bild die neue
U1-Station Leopoldau, eröffnet am 2. September 2006.
14.261 Mitarbeiter/-innen
Bei den Wiener Stadtwerken und ihren Tochtergesellschaften Wien Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und BMG Beteiligungsmanagementgesellschaft sorgten 14.261 Mitarbeiter/-innen im Jahr 2006 dafür, dass die Millionenstadt Wien infrastrukturell mit Energieversorgung und Mobilitätsdienstleistungen funktioniert.
Weitere Öffi-Attraktivierung
U-Bahn-Highlight des Jahres 2006 war bei den Wiener Linien unbestritten die Eröffnung der fünf neuen U1-Stationen im September, mit der die U1 bis Leopoldau verlängert wurde.
Schwerpunktmäßig auf der U1 sind auch die ersten klimatisierten U-Bahn-Züge aus der Serienproduktion im Fahrgasteinsatz.
Seit Ende März kann die NightLine mit einem wesentlich größeren Einzugsbereich als bisher aufwarten. Das mit diesen Projekten verbundene Ziel, nämlich Erhöhung der jetzt schon sehr erfreulichen Zufriedenheit der Wiener Bevölkerung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, kann damit sicherlich noch weiter vorangetrieben werden.
Netze und Versorgungssicherheit
Das Hauptaugenmerk lag auf der Fertigstellung des weltweit größten Wald-Biomasse-Kraftwerks in Simmering, das im November in Betrieb genommen wurde. Das für die Versorgungssicherheit im Strombereich der nächsten Jahre so wichtige Großprojekt der 400-kV-Nordeinspeisung wurde ebenfalls in diesem Jahr abgeschlossen.
Andere Projekte wie zum Beispiel die Forcierung des Erdgasautos, ein Biogasprojekt und die Nutzung von Fernkälte unterstreichen den Innovationscharakter der Tätigkeit von Wien Energie.
Kompetenz
Die Bestattung Wien konnte 2006 ihre Kompetenz nicht nur mit den gewohnten Bestattungsdienstleistungen, sondern auch mit einigen Neuerungen unter Beweis stellen. Die Thanatopraxie – die kurzfristige Konservierung – gehört da ebenso dazu wie die Diamantbestattung. Im Jahr 2007 begeht die Bestattung Wien übrigens ihr 100-jähriges Bestehen.
360 Lehrlinge
Lehrlingsplätze sind österreichweit rar. Die Wiener Stadtwerke, die seit 1953 als Ausbildungsbetrieb agieren, versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegenzusteuern.
Denn die Wirtschaft – und somit auch die Wiener Stadtwerke – braucht junge Menschen mit einer fundierten Ausbildung. Inzwischen werden bei den Wiener Stadtwerken bereits mehr Lehrlinge aufgenommen, als für den eigenen Betrieb tatsächlich notwendig wären.
Aus Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber. Und mit Erfolg! Denn jene Lehrlinge, die nach Abschluss ihrer Ausbildung nicht übernommen werden können, haben auf dem Arbeitsmarkt die besten Chancen.
Seit 1953 haben die Wiener Stadtwerke bereits mehr als 4.000 Lehrlinge ausgebildet. 2006 wurden 111 Lehrlinge aufgenommen. Derzeit stehen 360 Lehrlinge in 13 verschiedenen Lehrberufen in Ausbildung. Die Palette reicht vom bürokaufmännischen Bereich über Elektrotechnik bis hin zu Sanitär- und Klimatechnik. Ein Fünftel der Lehrlinge sind Frauen.
Lebensqualität
Die Wiener Stadtwerke und ihre Tochtergesellschaften leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der hohen Lebensqualität in Wien und bilden das Rückgrat der Wiener Wirtschaft.
Damit das auch so bleibt, verlangen die Mehrjährigkeit der Investitionsprojekte im Energie- wie auch im Verkehrsbereich und die hohen Investitionsvolumina bedachte strategische Entscheidungen, in deren Mittelpunkt das nachhaltige Wohl der zukünftigen Generationen steht.
Schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen, Chancengleichheit und soziale Aspekte sind und bleiben wichtige Themenbereiche der Wiener Stadtwerke-Unternehmensführung.
www.wienerstadtwerke.at
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