Nr. 183/2007

WIENER STADTWERKE SPONSERN WIEN MUSEUM:
Das Ausstellungsprogramm 2007
Das Wien Museum ist ein urbanes Universalmuseum mit einem breiten Spektrum von Sammlungen und Ausstellungen – von Stadtgeschichte über Kunst bis zu Mode und Alltagskultur, von den Anfängen der Besiedelung bis zur Gegenwart. Die Wiener Stadtwerke sind der Hauptsponsor des Wien Museums.



Ein Bild aus der Ausstellung „Im Wirtshaus“: Wilhelm Gause
„Zahlkellner in einem Praterwirtshaus, 1902“, Gouache

Leserinnen und Leser von „24 Stunden für Wien“ haben in den kommenden Ausgaben die Gelegenheit, ermäßigte Eintrittskarten für die folgenden Ausstellungen im Wien Museum Karlsplatz zu kaufen:

WHO IS MARIE-LOUISE VON MOTESICZKY?
Malerin zwischen Wien und London
8. März bis 20. Mai 2007
In einer bedeutenden Familie des jüdischen Großbürgertums aufgewachsen, studierte Marie-Louise von Motesiczky (1906–1996) Malerei in Wien, Den Haag und Paris sowie bei Max Beckmann in Frankfurt.

1938 floh sie mit ihrer Mutter nach England, wo sie bis an ihr Lebensende blieb. Die im Wien Museum Karlsplatz gezeigte Ausstellung entstand anlässlich des 100. Geburtstags der Künstlerin u. a. in Kooperation mit der Tate Liverpool.

IM WIRTSHAUS.
Eine Geschichte der Wiener Geselligkeit
19. April bis 23. September 2007
Essen, trinken, Schmäh führen, Karten spielen, politisieren – das Wiener Wirtshaus hat als Ort der Geselligkeit eine lange Tradition. Bei der Ausstellung im Wien Museum liegt der Fokus auf dem 19. Jahrhundert, als sich ein immer größerer Teil der Bevölkerung Ausflüge leisten konnte und die Gasthäuser in der Vorstadt und im Umland boomten.

Ein Beispiel dafür war Neulerchenfeld, wo mehr als 50 Prozent aller Häuser eine Wirtshauskonzession hatten. Die Gegend wurde zum Inbegriff der wilden Vorstadt.

GANZ UNTEN.
Die Entdeckung des Elends – Wien, London, Berlin, New York
14. Juni bis 28. Oktober 2007
Der gewaltige Urbanisierungsschub, die tristen Wohnverhältnisse und die Entstehung eines Industrieproletariats löste ein neues Interesse an den „dunklen“, verborgenen und elenden Zonen der Stadt und am Leben von Außenseitern aus.

Die Ausstellung zeigt fotografische Sozialreportagen und Materialien aus frühen wissenschaftlichen Untersuchungen zu Slums, Armut, Alkoholismus und Prostitution.

Im Zentrum von „Ganz unten“ steht eine Bildserie aus Wien: Ein „Wanderbuch aus dem Jenseits“ nannte der Journalist Emil Kläger 1910 seinen Bericht über die „Quartiere des Elends und des Verbrechens“, für den er – begleitet vom Amateurfotografen Hermann Drawe – monatelang bei den Obdachlosen im Wiener Kanalsystem und in Elendsquartieren unterwegs war.

Mehr Informationen zum Wien Museum unter www.wienmuseum.at