
KLIMASCHUTZPROGRAMM VON WIEN ENERGIE:
Umweltfreundlicher Strom aus Wind und Sonne
Wien Energie leistet einen großen Beitrag zur umweltfreundlichen Energieerzeugung. Dazu gehören neben der Nutzung der Wasserkraft auch jene von Wind und Sonne, aus denen Energie gewonnen wird.

Mit der Kraft des Windes: umweltfreundlicher Strom für rund 14.800 Haushalte.
Bei der Energieerzeugung mit Wind und Sonne entsteht kein klimaschädigendes CO2. Mit Hilfe von Kraft-Wärme-Kopplung produziert Wien Energie in seinen kalorischen Kraftwerken umweltfreundlich gleichzeitig Strom und Wärme.
Wind für 14.800 Haushalte
Mit der Kraft des Windes wird in Österreich seit den 90er-Jahren Strom erzeugt. Wien Energie hat den Trend zur Windkraft bedeutend mitgeformt: Das erste Windrad wurde bereits 1997 auf der Donauinsel errichtet.
Die Nutzung der Windkraft ist eine der effizientesten Arten von Energieerzeugung mit Ökostromanlagen. Wien Energie hat in den vergangenen Jahren mit Partnern eine Reihe von Windparks realisiert.
Es stehen Windräder in Unterlaa Ost und West, in Pama-Gols und Zurndorf (Burgenland) und auf der Rattener Alm (Steiermark). Rund 14.800 Haushalte können nun bereits durch Wien Energie-Windkraft mit ökologisch einwandfreiem Strom versorgt werden.

Auf dem Dach des Naturhistorischen Museums in Wien
erzeugt Wien Energie Strom mit Hilfe der Sonne.
Die Kraft der Sonne
Die Sonne wird zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt. Wien Energie hat seit Langem auf den Dächern des Naturhistorischen Museums in Wien und des Vienna International Centers Photovoltaikanlagen in Betrieb.
Ab dem Sommer wird sogar die neue Lärmschutzwand am Margaretengürtel in Wien beim Theodor-Körner-Hof Strom erzeugen, dank der Sonne und Wien Energie. Auf der Südseite des neuen Kraftwerks Simmering 1/2 wird derzeit Wiens größte Photovoltaikanlage auf Basis kristalliner Solarzellentechnik errichtet. Für 22.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr wird eine Fläche von 311 m2 benötigt.

Emissionseinsparung durch Fernwärme
Fernwärme ist als eine der umweltfreundlichsten Formen der Raumheizung bekannt. In Wien werden rund 27 Prozent der benötigten Wärme durch thermische Verwertung von Haus-, Industrie- und Sonderabfällen erzeugt.
Weitere 68 Prozent der gesamten Fernwärmeproduktion werden durch KWK-Kraftwerke von Wien Energie gedeckt. KWK ist die Kurzform für Kraft-Wärme-Kopplung und bedeutet die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme. Diese gekoppelte Produktion stellt eine besonders effiziente und günstige Möglichkeit dar, die CO2-Emissionen zu senken.
Fernkälte – die umweltfreundliche „Klimaanlage“ |
Fernkälte nutzt vorhandene Abwärme, die sonst ungebraucht verloren ginge, zur Kälteerzeugung. Dadurch vermeidet Fernkälte den zusätzlichen Stromverbrauch in Kompressionskältemaschinen.
Zusätzlich wird anstelle der Kältemittel mit hohem Klimaschädigungspotenzial unbedenkliches Wasser bzw. Wasser-Salz-Gemisch als Kältemittel eingesetzt. |
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