| SEPTEMBER-AUSSTELLUNG IM WIEN ENERGIE-HAUS:
Erdgas: gestern, heute, morgen
Von 4. bis 14. September 2007 vermittelt das Wien Energie-Haus interessante Einblicke rund um das Thema Erdgas.

Um 1900 prägten Laternenwächter das Wiener Stadtbild.
Präsentiert werden Exponate aus vergangenen Zeiten wie etwa Jugendstil-Gasbadeöfen und Kochherde aus den 20er- und 50er-Jahren. Bei historischen Rauchfangkehrer- und Installateur-Utensilien kommen Nostalgiker voll auf ihre Kosten.

Ein Gasbadezimmer aus den frühen 30er-Jahren
Vom Stadtgas zum Erdgas
Besonders sehenswert: Die Geschichte der Gasversorgung in Wien – von der Errichtung der Gasometer bis hin zur Umstellung von Stadt- auf Erdgas.
Ein weiterer Teil der Schau stellt die Gasgerätetechnologie von heute und die Ideen von morgen vor. Neben aktuellen Modellen der Brennwerttechnik ist auch ein Erfolg versprechendes Brennstoffzellen-Gerät (ein gasbetriebenes Aggregat für umweltfreundliche Strom- und Wärmegewinnung) ausgestellt.
Fachkundige Installateure und Rauchfangkehrer/-innen stehen den Besucherinnen und Besuchern mit Beratung und Detailinformationen zur Verfügung.
Die Ausstellung |
„Erdgas:
gestern, heute, morgen“
4. bis 14. September 2007
Mo.–Mi. 9–18, Do. 9–20, Fr. 9–15 Uhr
Wien Energie-Haus
Wien 6, Mariahilfer Straße 63
Das Wien Energie-Haus ist mit den Linien 13A, 14A und U3 (Station Neubaugasse) erreichbar.
Der Eintritt ist frei! |
Wussten Sie schon, …
… dass am 17. Juli 1899 die ersten Gasometer in Simmering fertig gestellt wurden? Sie dienten dazu, das damals verwendete Stadtgas sicher zwischenzulagern und bei Bedarf ins Leitungsnetz einzuspeisen. Mit rund 70 Meter Höhe waren die Gasometer weit sichtbar und boten ein Fassungsvermögen von je 90.000 m3.
… dass es im Jahr 1914 in Wien mehr als 44.000 Gaslaternen gab? Über Jahrzehnte mussten sie händisch angezündet und gelöscht werden. Dafür waren unzählige Laternenwärter zuständig.
… dass in den 50er- und 60er-Jahren Gas hauptsächlich zum Kochen und zur Warmwasseraufbereitung verwendet wurde? Kennzeichnend für diese Periode war die so genannte „Ganslspitze“: Jeweils am 25. Dezember zwischen 11 und
12 Uhr, wenn die Wienerinnen und Wiener ihren Weihnachtsbraten zubereiteten, verzeichneten die Gaswerke ihre höchste stündliche Gasabgabe. |
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