Nr. 187/2007

VERANTWORTUNGSBEWUSSTES HANDELN:
Lebensqualität als Auftrag
CO2-Ausstoß und Ressourcenknappheit: für viele ein Schreckensszenario. Dem Wiener Stadtwerke-Konzern ist das ein Auftrag zum Handeln, um das Leben in Wien noch besser zu gestalten als bisher.



Vorausblickend: Eine Millionenstadt wie Wien bietet unzählige
Möglichkeiten, nachhaltig und umweltfreundlich Energie zu gewinnen.
Zum Beispiel auf den Dächern der Stadt.

Die Europäische Union steckt sich große Ziele. Bis zum Jahr 2020 sollen die CO2-Emissionen unionsweit um 20 Prozent gesenkt werden, um Europa zum Spitzenreiter im Kampf gegen den Klimawandel zu machen. Eine ambitionierte Vorgabe, die manche freilich zweifeln lässt. Auch Österreich hat seine eigenen, ehrgeizigen Kyoto-Ziele bislang bei Weitem nicht erreicht.

Dabei geht es auch anders: Finnland hat das bereits bewiesen und seine Emissionen um 20 Prozent gesenkt. Oder Wien, das seine Zielvorgabe „übererfüllt“ hat, wie die Österreichische Energieagentur festgestellt hat.

CO2-Einsparungen
Nach dem Wiener Klimaschutzprogramm, das 1999 im Wiener Gemeinderat beschlossen wurde, sollten mittels 36 verschiedener Maßnahmen bis 2010 die jährlichen Emissionen um 2,6 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Und das ist nicht die einzige positive Nachricht: Die von Wien beschlossenen Maßnahmen zwischen 1999 und 2007 haben ein Investitionsvolumen von 7,2 Milliarden Euro ausgelöst, der Wertschöpfungseffekt beträgt 16,5 Milliarden Euro, und – so hält die Energieagentur fest – es wurden durch dieses Programm jährlich 32.900 Arbeitsplätze gesichert.



Sauber unterwegs: die Busflotte der Wiener Linien.

Nachhaltiges Wirtschaften
Das ist praktizierte Nachhaltigkeit. Federführend an der Umsetzung ist der Wiener Stadtwerke-Konzern beteiligt, vor allem mit seinen Konzerngesellschaften Wien Energie und den Wiener Linien: mit ihrem Beitrag zu einer Infrastruktur, die eine rasch wachsende Millionenmetropole wie Wien erst lebenswert macht.

Wien wächst
Um rund 20.000 Einwohner pro Jahr, sagt die Statistik Austria. Spätestens im Jahr 2045 wird die Stadt die Zwei-Millionen-Einwohner-Grenze überschreiten. Das verlangt nach vorausschauendem Planen, Investieren und Umsetzen, vor allem in der Grundversorgung der Menschen mit Energie und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Unter der Prämisse, dass die Reduktion der CO2- und Feinstaub-Emissionen weiter vorangetrieben wird, dass die Wienerinnen und Wiener auch in Zukunft in einer Stadt leben, die – wie die Studien des international tätigen Consultingunternehmens Mercer belegen – zu den lebenswertesten Städten weltweit zählt und in der Europäischen Union sogar den ersten Platz belegt.

Wobei Mercer Lebensqualität unter anderem eben an der Versorgung mit Energie, an Umweltdaten, am Leistungsspektrum des öffentlichen Verkehrs misst – einmal mehr an den zentralen Aufgaben des Wiener Stadtwerke-Konzerns, eines Unternehmens der Stadt Wien, das sich nicht zuletzt aufgrund dieser Herausforderungen der Nachhaltigkeit verpflichtet hat.

www.wienerstadtwerke.at