Nr. 187/2007

DER AKTUELLE WIEN ENERGIE-TIPP:
Viel Licht um wenig Geld
Es gibt viele Möglichkeiten, einen Raum zu beleuchten. Die einfachste und effizienteste Lösung ist das Tageslicht. Das steht uns aber nicht immer ausreichend zur Verfügung. Welche Art der Beleuchtung dann am besten zum Einsatz kommt, wissen die Expertinnen und Experten im Wien Energie-Haus.

So kann man einen Raum auch ohne zusätzliche Lichtquellen erhellen:

  • Weiß oder in hellen Farben gestrichene Wände und Möbel reflektieren das Licht stärker als dunkle und lassen den Raum heller erscheinen.
  • Vorhänge und Gardinen schlucken rund 50 Prozent des Lichts.

In vielen Fällen reicht das Tageslicht nicht aus, und man muss mit künstlicher Beleuchtung nachhelfen. Um den Geldbeutel und die Umwelt zu schonen und um angenehme Lichtverhältnisse zu erreichen, sollte man schon vor dem Kauf überlegen, wo die Lampe eingesetzt wird.

Die in privaten Haushalten am häufigsten eingesetzte Lichtquelle, die Glühlampe, wandelt nur etwa fünf Prozent der Energie in Licht um. Auch bei Halogenglühlampen werden nur etwa acht Prozent in Licht umgewandelt. Als gute und Energie sparende Alternative bieten sich Energiesparlampen an. Sie wandeln etwa 20 bis 25 Prozent des eingesetzten Stroms in Licht um.

Durch diese wesentlich höhere Lichtausbeute kann die Anschlussleistung und damit der Stromverbrauch der Lampe deutlich reduziert werden. Darüber hinaus haben hochwertige Energiesparlampen noch den Vorteil der höheren Lebensdauer (8.000–15.000 Stunden, d. h. sie halten 8–15 Mal länger als Glühlampen) und der wesentlich geringeren Wärmeentwicklung.

Energiesparlampen haben Einsatzgrenzen
Nicht zu empfehlen sind normale Energiesparlampen bei Bewegungsmeldern und in Treppenhäusern mit Zeitautomat. Dafür gibt es spezielle Energiesparlampen. Wenn die Einschaltzeit pro Tag bei weniger als 20 Minuten liegt, soll der Einsatz von Energiesparlampen überdacht werden.

Wann soll man Lampen ausschalten?
Normale Glüh- oder Halogenlampen sollten ausgeschaltet werden, wenn sie eine Minute oder länger nicht benutzt werden. Energiesparlampen sollte man erst bei Pausen von über fünf Minuten ausschalten.

Die Zukunft bei der Beleuchtung: LED
Die Fachwelt ist sich einig, dass die „Licht Emittierenden Dioden“, kurz LED, zur technologisch fortschrittlichsten und wirtschaftlichsten Art der Beleuchtung gehören.

Früher nur als kleiner, rot leuchtender Punkt in der Unterhaltungselektronik bekannt, hält die LED-Technologie bereits Einzug in die Effekt-, Außen-, Signal- und Kfz-Beleuchtung. LEDs sind robust, Energie sparend, langlebig und haben geringe Abmessungen. Dennoch bleibt für eine verbreitete Anwendung in Haushalten und Betrieben noch sehr viel Entwicklungsbedarf.

 


Die Energiesparlampe hat sich in ihrer Gestaltung verändert. So gibt es neben der klassischen Energiesparlampe auch solche, die wie Glühlampen oder wie Strahler aussehen. Auch für die kleinen Fassungen der Kerzenglühlampen gibt’s eine große Auswahl an Energiesparlampen.

Merkmale qualitativ hochwertiger Energiesparlampen:

  • Diese Lampen haben eine Lebensdauer von 8.000 Stunden oder mehr.
  • Sie starten flackerfrei. Das erhöht die Lebensdauer, und die Lampe geht auch bei häufigem Ein- und Ausschalten nicht kaputt.
  • Die angegebene Leistung wird garantiert erreicht. Billige Produkte erreichen oft nicht die erwünschte Helligkeit.
  • Die Lichtfarbe ist oft besser an das menschliche Auge angepasst.

Es lohnt sich also, ein paar Euro mehr für eine hochwertige Energiesparlampe auszugeben.


Weitere Fragen zum Thema „Licht“ beantworten die Energieberater/-innen im WIEN ENERGIE-Haus.

Glühlampe
Energiesparlampe
15 Watt
3–5 Watt
40 Watt
7–9 Watt
60 Watt
11–13 Watt
75 Watt
15–18 Watt
100 Watt
20 Watt

Energiesparlampen brauchen nur etwa 20 bis 25 Prozent
Energie einer Glühlampe fürs gleiche Licht.

Wien Energie-Haus

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