WIENER STADTWERKE SPONSERN WIEN MUSEUM:
Ausstellung: Baby an Bord
Der Kinderwagen ist mehr als ein vertrauter Alltagsgegenstand. Seine Entstehungs- und Nutzungsgeschichte spiegelt das 20. Jahrhundert in vielen Facetten. Eine Ausstellung im Wien Museum ist diesem „Erstwagen“ jedes Menschen gewidmet.

„Fredl im Wagerl“, 1950er-Jahre
Am Kinderwagen lassen sich wesentliche Aspekte der Industrialisierung ablesen, etwa die Veränderung von Arbeits- und Lebensbedingungen. Auch Technikgeschichte und die Funktion des Kinderwagens als Statussymbol spielen eine Rolle.
Die Ausstellung „Baby an Bord“ setzt mit der Verbreitung des Produkts Kinderwagen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an und folgt seiner Entwicklungsgeschichte anhand der zentralen Fragen: Wer produziert? Wer kauft? Wer schiebt?
Ein Spiegelbild der Zeit
Im Bild des Kinderwagens verdichten sich Kontinuitäten und Wandel traditioneller Geschlechterrollen und Familienbilder – sie schlagen sich nicht zuletzt in den sich wandelnden politischen Wertvorstellungen des 20. Jahrhunderts nieder.
Außerdem steht der Kinderwagen für das wachsende Bedürfnis nach individueller und kollektiver Mobilität, dem die gegenwärtige Stadt- und Verkehrsplanung zunehmend Rechnung trägt.
Die einzelnen Stationen der Ausstellung erlauben ungewöhnliche, teils überraschende Einblicke in ein Thema, das ganz und gar nichts mit verniedlichendem „Baby-Kram“ zu tun hat.
Die Ausstellung |
Baby an Bord.
Mit dem Kinderwagen
durch das 20. Jahrhundert
Wien 4, Wien Museum Karlsplatz
18. Oktober 2007 bis 13. Jänner 2008
Dienstag bis Sonntag und Feiertag,
9 bis 18 Uhr
Mehr Informationen zum Wien Museum unter www.wienmuseum.at
|
|