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Wiener Friedhöfe: Inseln der Ruhe
Seit Jahresbeginn 2008 sind die Friedhöfe Wien, die bisherige MA 43, Teil der Wiener Stadtwerke. Sie betreuen ungefähr 600.000 Grabstellen auf 46 Wiener Begräbnisstätten, unterstützen mit Friedhofsgärtnereien und Steinmetzbetrieb und führen gemeinsam mit der Bestattung Wien jährlich rund 15.000 Beisetzungen durch.

Die MA 43 – Städtische Friedhöfe wurde mit Jänner 2008 in die Wiener Stadtwerke eingegliedert und damit zur Friedhöfe Wien GmbH. Das Unternehmen ist für 46 der 54 Wiener Friedhöfe – die nicht von ihr betreuten sind konfessionelle Begräbnisstätten – und damit für den Erhalt von Kultur und Stadtgeschichte zuständig.
Der größte ist der Wiener Zentralfriedhof. Fast drei Millionen Menschen aller Konfessionen haben dort ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Der Wiener Zentralfriedhof
Grabstellensuche
Die Friedhöfe Wien erfassen Verstorbenen- und Grabstellendaten elektronisch. Derzeit sind die Daten von 1,6 Millionen Verstorbenen in 600.000 Grabstellen online verfügbar – was 90 Prozent aller Grabstellen mit aufrechtem Benützungsrecht entspricht.
Die Grabstellensuche ist auf der Webseite www.friedhoefewien.at möglich.
Friedhofsgärtnereien
Das Angebot der Gärtnereien der Friedhöfe Wien reicht vom einfachen Strauß über Buketts bis zu Kränzen und festlichen Sargdekorationen. Von Mitte März bis Ende Oktober wird auch die Grabpflege mit Grabschmuck, passend zur Jahreszeit, übernommen.
Die Friedhofsgärtnereien bieten aber nicht nur Blumen und Gestecke für den Friedhof, sondern für jeden Anlass.

Steinmetzwerkstätte
Auch die gegenüber dem Zentralfriedhof an der Simmeringer Hauptstraße 339 liegende Steinmetzwerkstätte ist Teil der Friedhöfe Wien.
Ihr Angebot erstreckt sich von schlichten Grabeinfassungen über Grabkreuze bis zu repräsentativen Grabplatten, Gruften und Mausoleen. Auch Renovierungen und Instandsetzungen von Grabsteinen, Einfassungen und Grabplatten werden übernommen.

Das Krematorium Wien
Krematorium Wien
Das Krematorium Simmering wurde mit 2008 ebenfalls in die Wiener Stadtwerke integriert und zu einer eigenen Gesellschaft, der Krematorium Wien GmbH. Die 1922 eröffnete Feuerhalle war die erste Österreichs.
Ihr Entwurf stammt von Clemens Holzmeister, ihre Türme und Zinnen erinnern an das Schloss Neugebäude, in dessen Park Feuerhalle und Urnenhain liegen.
www.friedhoefewien.at
www.krematoriumwien.at
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