„HEISS UND KALT“ BEI WIEN ENERGIE FERNWÄRME:
Glutnester und Goldadern
Die Ausstellungsreihe „Heiß und Kalt“ von Wien Energie Fernwärme zeigt bis 20. März 2009 Arbeiten des österreichischen Künstlers Helmut Kand.

Wien Energie Fernwärme zeigt bis 20. März 2009 Arbeiten
des österreichischen Künstlers Helmut Kand.
Helmut Kand bezeichnet sich als „poetischer Surrealist“ und versucht, in seinen Bildern die Poesie des Humanismus mit dem Unvermeidbaren zu verweben.
Über das Malen sagt der Künstler: „Wenn ich ein Bild beginne, habe ich noch keine genaue Vorstellung davon. Der Anfang ist immer ein aggressiver Akt, in dem ich mit einem Schwamm in einem großen Bogen über die Leinwand fahre. Die weiße Leinwand ist eine Herausforderung, der man sich nur mit frechem Mut stellen kann. An Tagen, an denen mir diese Wildheit für die alles entscheidenden Linien fehlt, widme ich mich den kleinen Details. Manchmal lade ich andere Künstler oder Kinder ein, diese Linien zu machen, oder ich setze die Leinwand dem Regen oder einer anderen Kraft aus.“
Kands künstlerische Laufbahn
In den ersten 30 Jahren seiner künstlerischen Laufbahn fanden fast alle Aktivitäten im Ausland statt. Schon im Alter von 22 Jahren stellte Kand in London aus und erregte dort durch eine öffentliche Bilderverbrennung großes Aufsehen. Die Asche seiner verbannten Bilder, in Phiolen eingefüllt, wurde ausgestellt. In Berlin kam es nach einer ähnlichen Aktion erneut zu einem Skandal, der Helmut Kand zur erhofften Popularität verhalf. Die Ausstellungen seiner Werke in internationalen Galerien und Museen in Rom, Florenz, Kopenhagen, Paris, Tokio, New York, Buenos Aires, Lissabon und vielen weiteren Orten verliefen harmonisch, und auch die Kunstsammler entdeckten schließlich den österreichischen Künstler.
| Die Ausstellung |
Helmut Kand: Glutnester und Goldadern
Eine Ausstellung der Reihe „Heiß und Kalt“ von Wien Energie Fernwärme.
Bis 20. März 2009.
Wien Energie Fernwärme,
Wien 9, Spittelauer Lände 45.
Täglich von 9 bis 19 Uhr.
Eintritt frei! |
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